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Mein erstes: Welcher Stern ist das? von Thorsten und Susanne Dambeck

Rezension von Christel Scheja

 

Gerade Grundschulkinder, sind von einem unbezähmbaren Forscherdrang beseelt. Ihre neu erworbenen Kenntnisse im Lesen und Schreiben und die erste Berührung mit den Naturwissenschaften macht ihnen klar, dass es jenseits der Grenzen ihrer Spielzimmer noch eine ganze Menge mehr zu entdecken gibt. Vielleicht sind deshalb Experimentierkästen und erste kleine Instrumente für diese Altersstufe besonders interessant.

Auch der Sternenhimmel ist für einige Kinder dann nicht mehr nur ein lustig aussehendes Lichtermeer. Sie kommen durch irgendwelche Fernsehsendungen und Bücher in Kontakt mit der Astronomie und wollen selbst einen Blick in den Himmel werfen.

 

Eines der Bücher, das ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen will ist „Mein erstes: Welcher Stern ist das?“ von Thorsten und Susanne Dambeck. Das 64 Seiten starke Buch bieten sich durch sein handliches Format und die Schutzfolie ideal zum mitnehmen an. Neben den Beschreibungen des Sternenhimmels und der Planeten finden sich aber auch noch Wissenstips: Wie sollte man ausgerüstet sein, wenn man den Himmel beobachten will? Wann und wo ist es am besten und welches Fernrohr eignet sich dafür am besten?

Wo kann man sich noch weitere Informationen holen und sein Wissen vertiefen? Es werden aber auch Fragen zur Milchstraße, Sternhaufen oder -nebeln und anderen Galaxien beantwortet und wichtige Persönlichkeiten der Astronomie vorgestellt.

Einen Großteil des Buches aber nehmen die Dinge ein, die man konkret am Himmel beobachten kann. Die Autoren stellen zunächst die Sternbilder vor, die das ganze Jahr am Himmel der Nordhalbkugel zu sehen sind oder nur im Sommer oder Winter.

Sie erklären, warum dem so ist, erklären, warum das Sternbild so heißt und welche Mythologie dahinter steckt. Sie machen zudem auf auffällige Sterne und Ansammlungen von Sonnen aufmerksam.

Erst dann widmen sie sich dem Sonnensystem. Welche Planeten kann man auch von uns wann und wie aus sehen? Was gibt es Wissenswertes über sie zu erfahren? Und was ist mit den Planeten weiter draußen? Warum wird Pluto nicht länger zu den Planeten gezählt?

 

All das wird nur sehr kurz angerissen und in wenigen Worten erklärt. Um die Kenntnisse zu vertiefen sind andere Bücher besser geeignet, aber daraus machen die Autoren auch keinen Hehl. Sie wollen die Kinder stattdessen lieber dazu ermuntern aktiv tätig zu werden und selbst hinauf zu den Sternen zu sehen anstatt sich nur auf die Beschreibungen anderer zu verlassen. Sie wollen das Interesse ihrer jungen Leser an der Astronomie vertiefen und sie nach und nach an die Wissenschaft heranführen.

Diesen Zweck erfüllt das Buch auch voll und ganz. Die Texte sind kurz und prägnant geschrieben und bereits für Kinder ab acht Jahren problemlos verständlich. Sie helfen bei den ersten Versuchen, um den Sternenhimmel zu beobachten und machen neugierig auf die Hintergründe.

 

„Mein erstes: Welcher Stern ist das?“ wendet sich damit an alle Kinder, die den Nachthimmel erkunden und mehr darin sehen wollen. Sie erhalten auf leicht verständliche Art und Weise in diesem Buch genug Informationen, die ihnen dabei helfen.

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Mein erstes: Welcher Stern ist das?

Autoren: Thorsten und Susanne Dambeck

broschiert mit Schutzumschlag, 64 Seiten

Franckh Kosmos Verlag, Stuttgart, erschienen September 2007

ISBN 978-3-440-11115-4

Titelbild von der ESA, Fotos aus den unterschiedlichsten Quellen z. B. NASA und ESA

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 02.10.2007, zuletzt aktualisiert: 14.01.2015 19:16