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The Empty Grave von Jonathan Stroud

Reihe: Lockwood & Co. Band 5

 

Rezension von Frank W. Werneburg

 

Verlagsinfo:

After their recent escapades, Lockwood & Co deserve a well-earned break … so naturally they decide to break into the country?s most heavily-guarded crypt.

What they discover there will change everything.

So begins a race to uncover the truth behind ›the Problem‹ – igniting an epic battle against the Fittes agency. A battle that will force the team to jounrey to the Other Side, and pit them against the most terrifying enemy thay have ever faced.

Not everyone will make it out alive …

 

Rezension:

Nachdem Anthony Lockwood und sein Team im letzten Band (The Creeping Shadow) die geheimen Machenschaften der Rotwell-Agentur entdeckt hatten, vermuteten sie bereits, dass auch die Fittes-Agentur in ähnliche Experimente verstrickt sein könnte. Die Tatsache, dass Lucys Schädel – ein Typ-III-Geist – behauptet, die derzeitige Inhaberin, Penelope Fittes, sei in Wirklichkeit identisch mit der angeblich lange verstorbenen Firmengründerin, Penelopes Großmutter Marissa, lässt den Verdacht aufkeimen, gerade diese Experimente könnten sogar die Ursache der seit Jahrzehnten andauernden Geisterschwämme, allgemein als ›Das Problem‹ bekannt, sein. Als Handlanger der Fittes-Agentur versuchen, Lockwood & Co. sowie andere kleine Agenturen unter ihre Kontrolle zu bekommen, ist die Konfrontation unausweichlich.

 

Zum Höhepunkt seiner Lockwood & Co.-Pentalogie lässt es Jonathan Stroud erwartungsgemäß nochmals richtig krachen. Im Gegensatz zu den bisherigen Bänden spielen Geisteraustreibungen diesmal nur eine Nebenrolle. Die wirklich gefährlichen Gegner sind im Finale höchst lebendige Menschen. Lucy und ihre Kollegen müssen bis an ihre Grenzen gehen. Doch natürlich bildet der Endkampf zwar den fulminanten Höhepunkt, jedoch bei weitem nicht das einzige Handlungselement des Buches. Lucy und mit ihr die Leser erfahren endlich auch mehr über Lockwoods tote Eltern und deren Arbeiten – die eine auch für diesen bisher ungeahnte Rolle im aktuellen Konflikt spielen. Trotz allem kommen humorvolle Situationen und Gedanken auch in diesem Band nicht zu kurz.

 

Wie üblich erübrigt es sich bei einem 5. Band natürlich auch hier, noch viel über den Stil des Autors zu sagen, da dieser allen Lesern der Reihe selbstverständlich längst vertraut ist. Und die Reihe mit ihrem Abschlussband zu beginnen, wäre bestimmt keine allzu gute Idee.

 

Mit diesem Band ist diese herausragende Urban-Fantasy-Reihe also beendet. Vermutlich. Da ›Das Problem‹ mit dem Ende der Handlung jedoch nicht grundsätzlich aus der Welt geschafft wird (so viel sei verraten), gäbe es für Jonathan Stroud aber durchaus die Möglichkeit, sich doch noch zu weiteren Fortsetzungen zu entschließen. Die Fans der Reihe wären darüber sicher nicht böse.

 

Ein Wort zur für Ende November angekündigten deutschen Übersetzung: Wieso der deutsche Verlag (cbj) aus The Empty Grave Das Grauenvolle Grab macht, ist mir völlig unverständlich. Einen Grund, wieso das Grab nicht auch im Deutschen einfach leer sein kann, kann ich nicht erkennen. Aber das Thema neu erfundener statt übersetzter deutscher Titel habe ich ja schon in verschiedenen Rezensionen angesprochen.

 

Fazit:

Ein Abschlussband, der dem Niveau der Reihe gerecht wird. Lucy, Anthony und George werden dem Leser in guter Erinnerung bleiben.

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Eure Meinung:

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Buch:

The Empty Grave

Reihe: Lockwood & Co Band 5

Autor: Jonathan Stroud

Taschenbuch, 560 Seiten

Corgi Childrens, 21. September 2017

Sprache: Englisch

 

ISBN-10: 0552575798

ISBN-13: 978-0552575799

 

Erhältlich bei: Amazon

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Weitere Infos:


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Erstellt: 19.10.2017, zuletzt aktualisiert: 14.02.2020 11:01