Twain, Mark (Autor)*
 
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Twain, Mark

Biographie

Mark Twain wurde als Samuel Langhorne Clemens am 30. November 1835 in Florida geboren und starb am 21. April 1910 in Redding. Wie er selbst weissagte, stand jewils am Anfang und Ende seines Lebens der Halleysche Komet am Himmel.

Seine Bedeutung fĂŒr die amerikanische, wie der Weltliteratur ist unumstritten. »Die Abenteuer des Huckleberry Finn« gelten als HerzstĂŒck der US-amerikanischen Kulturgeschichte.

 

Mit einer scharfen Beobachtungsgabe gesegnet, vermochte es Twain, seine Kritik an Gesellschaft und Institutionen mit scharfzĂŒngigem Witz und GespĂŒr fĂŒr spannende Stoffe so zu verpacken, dass man ihn nicht nur las, sondern auch verstand, was er da eigentlich bloßstellte.

 

Durch das langsame wirtschaftliche Abrutschen seines Elternhauses lernte Clemens schon frĂŒh Armut und Arbeit kennen, seine Jugend am Mississippi verhalf ihm nicht nur zu seinem Pseudonym, er sammelte hier viele von jenen Geschichten, die spĂ€ter in seinen Romanen die ganze Welt berĂŒhrte und unterhielt.

Nach dem Tod seines Vaters begann Clemens bei einer Zeitung als Schriftsetzer und schrieb bereits erste Artikel. Als Schriftsetzer reiste er ab 1852 durch die USA, mit wechselnden Anstellungen.

Doch so recht begeistern konnte ihn dieser Beruf nicht und so suchte er sich 1855 eine Ausbildung zum Steuermann auf einem Flussdampfer. Das Leben auf dem Mississippi begann.

Der Sezessionskriegs 1861 allerdings fĂŒhrte zum Zusammenbruch der Flussschifffahrt.

 

Nach kurzer MilitĂ€rzeit und GoldgrĂ€berei wurde Clemens 1862 Reporter fĂŒr den »Territorial Enterprise« in Virginia City bis er wegen eines Streits fliehen musste.

Ab 1863 schrieb Clemens auch unter dem Pseudonym „Mark Twain“, einem Begriff aus der Seemannssprache und bedeutet zwei Faden Wassertiefe.

Die ersten Geschichten von Mark Twain erschienen 1864 zunĂ€chst in einer Wochenzeitschrift, darunter »Der berĂŒhmte Springfrosch von Calaveras«

 

1870 heiratete Clemens seine große Liebe Olivia Langdon, das Leben meinte es nicht gut mit Clemens, denn er ĂŒberlebte sowohl sie, als auch ihre gemeinsamen Kinder.

Im Jahr 1871 zogen sie nach Hartford, Connecticut, in die NĂ€he von Harriet Beecher-Stowe.

Hier entstanden auch seine berĂŒhmten Romane Roughing It (Durch dick und dĂŒnn 1871), The Adventures of Tom Sawyer (Tom Sawyers Abenteuer 1876), Life on the Mississippi (Leben auf dem Mississippi 1883) und sein Meisterwerk The Adventures of Huckleberry Finn (Die Abenteuer des Huckleberry Finn 1884).

Eine Fehlinvestition zwang ihn seine Schulden durch Vortragsreisen abzuarbeiten. Diese Welttournee wurde ein kolossaler Erfolg fĂŒr den Autor. Im Gegensatz zu etlichen anderen amerikanischen Schriftstellern konnte er bereits zu Lebzeiten auf Anerkennung und Erfolg zurĂŒckblicken.

Bibliographie

ohne Anspruch auf VollstÀndigkeit

 

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Die Arglosen im Ausland, 1869 (dt. 1875)

Die Abenteuer des Tom Sawyers, 1876 (dt. 1876)

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Bummel durch Europa

Sprecher: Rufus Beck

10 CDs - 737 Minuten - Dhv der Hörverlag

Erscheinungsdatum: MĂ€rz 2010

ISBN-10: 3867175578

ISBN-13: 978-3867175579

ErhÀltlich bei: Amazon

 

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Der Prinz und der Bettelknabe, 1881 (dt. 1956)

Leben auf dem Mississippi, 1883 (dt. 1890)

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Huckleberry Finns Abenteuer

Original: The Adventures of Huckleberry Finn, 1884

Übersetzerin: Lore KrĂŒger

Einband: Elizabeth Shaw und Erich Rohde

Aufbau-Verlag, 1969

gebundene Ausgabe, 413 Seiten

Nachwort: Karl-Heinz Schönfelder

ASIN: B003WCFLLG

ErhÀltlich bei: Amazon

 

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Ein Yankee am Hofe des König Artus, 1889 (dt. 1923)

Querkopf Wilson, 1894 (dt. 1923) auch bekannt als Wilson der Spinner

Tom Sawyer im Ausland, 1894

Tom Sawyer als Detektiv, 1896

The Awful German Language – Die schreckliche deutsche Sprache, 1880

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Die TagebĂŒcher von Adam und Eva

Original: The Diaries of Adam and Eve«

Übersetzerin: Andreas Nohl

Illustrationen: Susanne Mehl

Titelbild: Ivan Novobranets

dtv, Dezember 2008

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Erstellt: 01.02.2009, zuletzt aktualisiert: 27.02.2023 18:16