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Vince von Dirk van den Boom

Reihe: Rettungskreuzer Ikarus Bd. 50

Rezension von Christel Scheja

 

Der 50. Band markiert nicht nur das erste größere Jubiläum der „Rettungskreuzer Ikarus“-Serie sondern schließt mit „Vince“ auch noch den Zyklus um die „Wanderlust“-Seuche ab. Zur Feier dieses Meilensteins ist der Print-Ausgabe des Bandes ein Poster in A2 beigefügt, das auf der einen Seite das Cover ohne Titelschriftzug zeigt, auf der anderen eine Risszeichnung der Ikarus.

 

Auf der Kernwelt des ehemaligen Kallia-Imperiums kommt es zum Showdown zwischen der dort gestrandeten Besatzung des „Rettungskreuzer Ikarus“ und dem unsterblichen Wissenschaftler Noel Botero, der sich die Macht der ausgestorbenen Rasse zu eigen gemacht hat und nun selbst überlegene Kämpfer schaffen will, mit denen er die Galaxis beherrschen kann.

Doch Roderick Sentenza und seine Crew zögern nicht, ihn aufzuhalten. Unterstützt werden sie dabei von den unzähligen Klonen der Corps-Gründerin Sudeka Provost, die ihnen dabei helfen das Hauptquartier der Kallia zu stürmen, in das sich Botero eingenistet hat, indem sie seine Kommunikation lahm legen und in die Festung einzudringen versuchen – zusätzlich unterstützt von den „Freien Wilden“, die dem Einfluss des Virus inzwischen entkommen sind. Schließlich bleibt Botero nur noch ein Verbündeter – Vince, den er selbst geschaffen hat. Doch kann er seinem „Kind“ wirklich trauen?

 

Eigentlich sind viele Entwicklungen auf dem Planeten der Kallia bereits in früheren Bänden vorweggenommen worden, so dass der große Paukenschlag, das heißt eine epische Endschlacht mehr oder weniger ausbleibt.

Zwar bekommt jeder Charakter seine Szenen und darf mit zum Sieg beitragen, aber wirklich überraschend sind die Lösungen natürlich nicht mehr, vor allem das Ende Boteros hat sich bereits früh angekündigt.

Auf der anderen Seite schließt Dirk van den Boom den Zyklus aber auf die einzige logische Weise ab, indem auch er die offenen Fäden seiner Handlungsebenen zusammenführt und keine wichtige Frage in Bezug auf diesen Teil der Saga unbeantwortet lässt, auch wenn natürlich einiges an Trümmern zurückbleibt.

Am Ende darf man also zufrieden sein, zumal das Nachwort auch verrät, dass man sich in den kommenden Bänden mehr auf kleine Abenteuer konzentrieren wird, die nicht mehr als zwei oder drei Bände umfassen sollen.

 

Alles in allem erweist sich „Vince“ der fünfzigste Band von „Rettungskreuzer Ikarus“ vielleicht nicht als das große Highlight der Serie, wohl aber als solider Abschluss des aktuellen Zyklus, der die Galaxis in einem interessanten Zustand zurücklässt und so die Grundlage für weitere spannende Abenteuer schafft.

 

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Eure Meinung:

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MEDIUM:

Vince

Serie: Rettungskreuzer Ikarus Bd. 50

Autor: Dirk van den Boom

Atlantis Verlag, erschienen Januar 2013

A5 Paperback, 104 Seiten

Titelbild: Allan J. Stark

ISBN-13: 978-3-86402-061-2

Kindle Edition

ASIN: B00B8C4S8E

Erhältlich bei: Amazon

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Erstellt: 26.06.2013, zuletzt aktualisiert: 19.05.2018 14:45