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WattenAngst – Mord zwischen den Meeren von Andreas Schmidt

Reihe: Wiebke Ulbricht und Jan Petersen ermitteln Band 4

Rezension von Christel Scheja

Andreas Schmidt wurde 1969 in Wuppertal geboren, der Stadt, in der er auch zahlreiche seiner Krimis ansiedelte. Seit 2010 verfasst er auch jede Menge Krimis über die Tochter seines ursprünglichen Helden Kommissar Ulbricht, die an die Nordseeküste umgesiedelt ist. WattenAngst, ist der vierte Band seiner erfolgreichen Küsten-Reihe um Wiebke Ulbricht.

Alles beginnt mit dem Mord einem erfolgreichen Unternehmer der auf Husum keinen guten Ruf hat und damit viele Feinde. Deshalb stehen Wiebke Ulbricht und Jan Petersen zusammen mit ihren Flensburger Kollegen erst einmal vor einem unlösbaren Rätsel, denn die Ehefrau und die Geliebte des Ermordeten haben durchaus Alibis und auch alle anderen Spuren verlaufen im Sand.
Zur gleichen Zeit verschwinden junge Frauen aus der Gegend spurlos, von einer findet sich nur die Kleidung wieder, sie selbst sind nicht aufzufinden. Scheinbar ist jemand am Werk, der sich gut darauf versteht, seine Taten zu verwischen – vielleicht sogar ein Serienkiller … 

Wie man sich denken kann, hängen beide Fälle tatsächlich mehr zusammen als gedacht. Der Autor gibt dem Leser schon früh erste Hinweise, denn er beschreibt nicht nur die Ermittlungen sondern auch die Gedankengänge und Taten des Mannes den sie suchen und der ihnen anfangs immer einen Schritt voraus ist. Immerhin ist schon sehr auffällig, dass die Frauen einander sehr ähnlich sehen – und dazu einer anderen Person, die noch am Leben ist und ihnen auch bekannt.
Mit fortschreitender Handlung werden entsprechende Verbindungen aufgebaut, die es einem erlauben mit zu rätseln und die Gedankengänge der Ermittler nachzuvollziehen. Denn wie immer spielt auch Kollege Zufall ein wenig mit und hilft, ein Netz von Verbindungen aufzudecken, das vorher gar nicht ersichtlich ist. Wie so oft werden hier natürlich auch noch ein paar weitere Fährten ausgelegt.
Gänsehaut kommt zusätzlich auf, weil man miterleben darf, was der Mörder anstellt und wie er sich dabei fühlt, zudem werden ein paar falsche Spuren gelegt, die ebenfalls für die nötige Spannung sorgen.
Da fügen sich die ruhigeren Momente, in denen man die Ermittler näher kennen lernen darf gut ein und bieten zudem die nötige Abwechslung.
Der Fall steht jedoch immer im Mittelpunkt, die persönlichen Sorgen und Nöte der Hauptfigur sind eher ein Zubrot. Dadurch kommt die Geschichte gut zur Geltung, der Fall bleibt von Anfang bis Ende spannend und gelegentlich wird es auch noch dramatisch genug, dass man die Luft anhalten darf.
Die Figuren selbst erhalten Profil, so dass man sie sich gut vorstellen kann und Anteil an ihrem Schicksal hat, selbst wenn sie nur kurz auftreten. Selbst der Täter hat interessante Züge.

Fazit:
»Wattenangst« ist unterhaltsames Lesevergnügen, das von Anfang bis Ende spannend bleibt und zudem auch noch einen gewissen Gruselfaktor bietet, gerade was den Täter und sein Handeln angeht.

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Eure Meinung:

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Buch:

WattenAngst – Mord zwischen den Meeren
Reihe: Wiebke Ulbricht und Jan Petersen ermitteln Band 4
Autor: Andreas Schmidt
CW Niemeyer Buchverlage, 1. März 2021
Taschenbuch, 496 Seiten

ISBN-10: 3827193907
ISBN-13: 978-3827193902

Erhältlich bei: Amazon

Kindle-ASIN: B08X74B488

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 31.03.2021, zuletzt aktualisiert: 31.03.2021 19:40