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Zombieland: Doppelt hält besser

Zombieland: Double Tap

 

Welcome back to Zombieland! Wichita (Emma Stone), Little Rock (Abigail Breslin), Columbus (Jesse Eisenberg) und Tallahassee (Woody Harrelson) sind zurück und schlagen sich weiter durch eine Welt, die nach einer Zombieapokalypse brachliegt. Ihr Weg führ sie dabei von den Weiten Amerikas bis ins Weiße Haus. Diesmal bekommen sie es nicht nur mit einer völlig neuen Zombie-Art zu tun, die sie vor ungeahnte Herausforderungen stellt, sondern auch mit ein paar anderen menschlichen Überlebenden, die erstaunliche Parallelen zu ihrer eigenen kleinen Zwangsfamilie aufweisen.

Filmkritik

von Armin Rößler

 

Die aberwitzige Zombie-Komödie Zombieland war 2009 ein Überraschungserfolg an den Kinokassen. Eine Fortsetzung war zwar lange im Gespräch, wollte aber – mit Ausnahme des Pilotfilms (2013) für eine dann allerdings nicht realisierte Fernsehserie – einfach nicht zustande kommen. Nach zehn Jahren ist es nun aber doch so weit, Ruben Fleischer (zuletzt Venom, 2018) führt erneut Regie und auch das Hauptdarsteller-Quartett ist komplett wieder versammelt.

 

Während sich fast alle Menschen in Zombies verwandelt haben, lassen es sich die nicht vom Virus infizierten Columbus (Jesse Eisenberg), Tallahassee (Woody Harrelson), Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin) im Weißen Haus gut gehen. Bis Little Rock den Gitarre spielenden Hippie Berkeley (Avan Jogia) kennenlernt und mit ihm das Weite sucht. Ihre Schwester Wichita braucht nur einen ungeschickten Heiratsantrag von Columbus, um sich ebenfalls zu verabschieden und ihn zu verlassen. Trost spendet ihm die nicht allzu helle Blondine Madison (Zoey Deutch). Auf der bald folgenden Suche nach Little Rock stößt die Truppe unter anderem auf die unerschrockene Nevada (Rosario Dawson), aber auch auf wesentlich robustere Zombies, als sie es bislang gewohnt waren.

 

Kritiker werden sich bestätigt sehen: Eigentlich war mit dem ersten Film schon alles gesagt, neue Aspekte werden der Geschichte in der Fortsetzung keineswegs hinzugefügt, auch die Gags erfinden das Rad nicht neu, originell ist hier praktisch nichts. Aber: Wer »Zombieland« mochte, wird bei Doppelt hält besser trotzdem das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommen. Der Film ist nicht einmal im Ansatz gruselig, höchstens gelegentlich etwas unappetitlich, aber vor allem eben richtig komisch. Dazu trägt das kongeniale Duo Eisenberg/Harrelson den größten Teil bei, das sich die Bälle permanent gegenseitig zuspielt. Die Damen werden vom Drehbuch leider deutlich stiefmütterlicher behandelt, nur die neu hinzugestoßene Zoey Deutch darf die mit vielen, vielen Klischees beladene Rolle des blonden Dummerchens herrlich auskosten.

 

Analog zum ersten Film dienen auch dieses Mal wieder Columbus’ Regeln, dank derer er die Zombie-Apokalypse überhaupt überlebt hat, als Leitplanken der Geschichte und werden immer mal wieder amüsant eingebaut, was weitere Lacher garantiert. Schließlich ist ja auch der Titel der Fortsetzung diesen Regeln entlehnt: Doppelt auf die Zombies zu schießen, sorgt auf jeden Fall fürs gewünschte Ergebnis. Und zwei Filme sind nicht nur für Nostalgiker besser als einer.

 

7 Sternchen

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Eure Meinung:

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Zombieland: Doppelt hält besser

Jahr: 2019

Regie: Ruben Fleischer

Horror

 

Erhältlich bei: Amazon

DarstellerInnen:

  • Woody Harrelson
  • Jesse Eisenberg
  • Emma Stone
  • Abigail Breslin
  • Zoey Deutch
  • Rosario Dawson

Diskussion im Forum

Zombieland (2009) / Zombieland II (2019)

Die Zombieland-Filme:


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Erstellt: 23.11.2019, zuletzt aktualisiert: 27.03.2020 17:22