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Ceres am Abgrund von Manfred H. Rückert

Reihe: Atlan: Bd. 15, Monolith-Zyklus Bd. 5

Rezension von Christel Scheja

 

Mit dem fünften Band „Ceres am Abgrund“, nähert sich der „Monolith“-Zyklus langsam seinem Höhepunkt und Abschluss, denn nun fehlt nur noch ein Band. Langsam aber sicher werden nun auch die Fragen beantwortet, die alle anderen Bände aufgeworfen haben.

 

Mehr denn je ist Atlan, der Lordadmiral der USO daran interessiert, das Geheimnis der Monolithen und der Silberherren zu klären, denn er und Major Santjun sind auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden, seit der Spezialagent in die Hände der Silberherren geraten und selbst zu einem Silbermann geworden ist. Ausgerechnet der Zellaktivator des unsterblichen Arkoniden entzieht dem Mann die Lebenskraft, wenn Atlan sie trägt.

Nun, nach den Abenteuern auf der Giftgaswelt Shenzen, kehrt der Leiter der USO in das Zeitrum der Macht zurück, denn er hat erfahren, dass das Solsystem ebenfalls in Alarmbereitschaft versetzt worden ist.

In einem Bergwerk auf dem Planetoiden Ceres ist ebenfalls ein Monolith gefunden und aktiv geworden. Während die Solare Abwehr und die Spezialisten noch rätseln wendet sich Perry Rhodan direkt an seinen alten Freund, da er mitbekommen hat, dass sich die USO schon eine ganze Weile mit der Sache beschäftigt, um zu verhindern, dass in der Galaxis ein Krieg losbricht

Seine Wissenschaftler haben zwar inzwischen anhand verstümmelter lemurischer Aufzeichnungen heraus gefunden, dass die Monolithen durchaus benutzt werden können – wenn man mit ihnen umzugehen weiß, aber ihre genauen Kräfte kennt er nicht – deshalb erhofft sich Rhodan von Atlan die entsprechenden Antworten.

Und der eilt herbei, denn er hat einen guten Grund dazu: Ganz offensichtlich ist es Malcher, dem Anführer der Silberherren gelungen ins Herz des solaren Imperiums vorzudringen. Und egal, was er dort plant, Atlan weiß, dass genau das verhindert werden muss. Deshalb stellen Santjun und er sich dem Feind im Schatten des Monolithen, nicht ahnend, dass sie damit ein Vermächtnis der Vergangenheit aus ihrem Jahrzehntausende währenden Schlaf reißen ...

 

Wie schon sein Vorgänger „Der Silbermann“ liest sich auch „Ceres am Abgrund“ erstaunlich lebendig und flüssig, so dass es Spaß macht, der Handlung zu folgen. Da nun immer mehr Geheimnisse enthüllt und offene Fäden zusammen geführt werden, ist die Handlung viel durchdachter und spannender als in den ersten Romanen. Nun bekommt man endlich mit, was los ist und die Monolithen bekommen wie ihre Standorte einen ersten Sinn.

Auch das Auftauchten weiterer bekannter Figuren aus dem Rhodan-Universum, wie dem Großadministrator selbst würzt die Geschichte zusätzlich, denn nun hat man es nicht länger nur mit austauschbaren No-Names zu tun.

Auch dieser Roman erweist sich damit als ein lebendiges Agenten-Abenteuer mit einigen wirklich überraschenden dramatischen Wendungen und einem angenehm in sich geschlossenen Ende, das dennoch genug Fragen offen lässt, um auf die Fortsetzung neugierig zu machen.

 

Damit steht „Ceres am Abgrund“ seinem Vorgänger in nichts nach und zeigt, was Science-Fiction-Abenteuer sein kann, wenn man darauf verzichtet all zu sehr in Details zu gehen und die Handlung mit Beschreibungen und Andeutungen überlastet, die dann letztendlich für den großen Handlungsbogen keine Bedeutung mehr haben. Leider ist auch hier kein Einstieg mehr möglich ohne die ersten Bände zu kennen, so dass das Buch in erster Linie für die interessant ist, die den Zyklus intensiv verfolgt haben.

 

Mit freundlicher Unterstützung von Fantasy Productions GmbH, www.fanpro.com und www.f-shop.de.

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Ceres am Abgrund

Reihe: Atlan Bd. 15, Monolith-Zyklus Bd. 5

Autor: Manfred H. Rückert

Broschiert, Taschenbuch, 344 Seiten

Fantasy Productions, erschienen Juli 2009

Titelbild von Arndt Drechsler

ISBN-10: 3890641865

ISBN-13: 978-3890641867

Erhältlich bei: Amazon

 

Weitere Infos:


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Erstellt: 24.09.2009, zuletzt aktualisiert: 28.02.2017 13:03