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Die Tribute von Panem – Catching Fire

The Hunger Games: Catching Fire

Katniss und Peeta haben die Hungerspiele überlebt. Doch viel mehr: Sie haben dem mächtigen Kapitol die Stirn geboten. Ihr Beispiel ermutigt die unterdrückte Bevölkerung in den Distrikten zur Rebellion gegen das Regime. Doch dann ändert Präsident Snow kurzerhand die Spielregeln und lässt alle bisherigen Gewinner bei den anstehenden Hungerspielen noch einmal gegeneinander antreten. Auch Katniss und Peeta werden in die Arena geschickt und müssen sich erneut dem Kampf ums Überleben stellen. Und langsam wird ihnen klar, dass sie in Wirklichkeit Teil eines viel größeren Plans sind …

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Eure Meinung:

Armin, 29.08.2016, 13:23:
Vergangenes Jahr war »Die Tribute von Panem – The Hunger Games« eine angenehme Überraschung. Der erste Film zur Romantrilogie von Suzanne Collins, die sich vor allem an jugendliche Leser wendet, während die Verfilmungen auch ein älteres Publikum ansprechen, entführte überzeugend in eine dystopische Zukunft, in der die USA in Trümmern liegen. Im Land Panem herrscht das reiche Kapitol über die zwölf armen Distrikte. Die alljährlichen Hungerspiele, ein tödlicher Wettkampf, erinnern die Distrikte an die Macht des Kapitols, das einst eine Revolution niedergeschlagen hat, und dienen auch der Volksbelustigung.

Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und Peeta Mellark (Josh Hutcherson), die Gewinner der letzten Hungerspiele, entwickeln sich aufgrund ihrer Popularität zur Bedrohung für das System. Präsident Snow (Donald Sutherland) will sich des Problems mit einem üblen Trick entledigen: Zum Jubiläum, der 75. Auflage der Spiele, müssen die noch lebenden ehemaligen Sieger antreten. Für Katniss, die gehofft hatte, den Rest ihres Lebens in relativer Ruhe mit ihrem Freund Gale (Liam Hemsworth) und ihrer Familie verbringen zu können, beginnen damit erneut die Vorbereitungen auf den tödlichen Wettstreit. Auch dank einem neuen Spielleiter, Plutarch Heavensbee (Philip Seymour Hoffman), geht es dieses Mal sogar noch brutaler zu.

Statt Gary Ross sitzt dieses Mal Francis Lawrence (»I am Legend«) im Regiesessel. An der Machart ändert sich allerdings wenig. Erst wird in anschaulichen Bildern noch einmal die enorme Kluft zwischen Arm und Reich verdeutlicht und auch gezeigt, dass eine neuerliche Revolution gegen die Macht des Kapitols nicht völlig abwegig scheint. Dann wird wieder gekämpft, dieses Mal glücklicherweise ohne allzu wacklige Naheinstellungen. Insgesamt bekommt der Zuschauer weitgehend mehr vom Bewährten, größere Überraschungen bleiben aus. Das ist ganz unterhaltsam, nur im Mittelteil der stolzen 147 Minuten schleicht das Geschehen etwas zäh voran.

Das Ende dagegen ist für jeden, der die Bücher nicht kennt, richtig fies: Der Cliffhanger wäre selbst für eine wöchentliche Fernsehserie ungewöhnlich dreist, umso mehr gilt das für einen Kinofilm, dessen Fortsetzung erst im November 2014 auf die Leinwand kommen soll. Auch dann wird von »Flammender Zorn«, dem Abschluss der Trilogie, übrigens nur die erste Hälfte zu sehen sein, Teil zwei folgt noch später. Die Leser der Romane dürfen sich über ihren Wissensvorsprung also noch eine ganze Weile freuen.

(6 Sternchen)
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Die Tribute von Panem – Catching Fire

Jahr: 2013

Regie: Francis Lawrence

SF-Film

 

Erhältlich bei: Amazon

Die Tribute von Panem:

The Hunger Games

Catching Fire

Mockingjay Teil 1

Mockingjay Teil 2

Filmkritik im Fantasyguide:

Diskussion im Forum

Die Tribute von Panem 2 - Catching Fire


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Erstellt: 29.08.2016, zuletzt aktualisiert: 11.01.2018 19:45