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Dreißig Minuten von Holger M. Pohl

Reihe: Rettungskreuzer Ikarus Band 77

 

Rezension von Christel Scheja

 

Dreißig Minuten schließt direkt an die letzte Trilogie von Holger M. Pohl in den Bänden 68 bis 70 innerhalb der Serie Rettungskreuzer Ikarus an. Schon damals machte der Autor kein Hehl daraus, dass noch lange nicht alle Geheimnisse enthüllt worden sind.

 

Und dazu gehören auch die Fragen, die sich zwei Personen stellen. Der eine ist Dorian Darkwood, der auf dem Planeten der Clanhändler zurück gebliebene Agent, der andere Arthur Trooid, der Pilot der Ikarus. Beide haben keine Erinnerung an dreißig Minuten in ihrem Leben und das ist schon ziemlich irritierend. Aus diesem Grunde machen sich nun beide daran, die Wahrheit heraus zu finden – der eine versucht durch den verhassten Sklavenhänder Nedmoob dahinter zu kommen, letzterem werden nur Steine in den Weg gelegt.

Und so stellt sich die Frage: Was haben die Clanhändler zu verbergen? Oder steckt noch jemand anderer dahinter?

 

Natürlich hat die Crew keine guten Erinnerungen an die Clanhändler und die düsteren Machenschaften, in die man sie verwickelt hat. Damals konnte man zwar alles halbwegs richten und entkommen, aber viele Fragen – auch der nach einem neuen abhängig und beeinflussbar machenden Stoff, blieben unbeantwortet.

Deshalb ist es auch kein Wunder, dass der persönliche Held des Autoren Nachforschungen unternimmt und dabei auf ein Wespennest stößt – böse Intrigen, die weitere Kreise ziehen als man denkt. Arthur Trooid kommt dabei noch nicht ganz so sehr ins Spiel, ihm sind eher die Hände gebunden, was aber sein Verlangen nur noch steigert. Mehr heraus zu finden.

Wie auch schon in der ersten Trilogie schafft es der Autor eine spannende und intrigenreiche Handlung zu spinnen, bei der zwar immer wieder alte Klischees bedient werde, die aber vor allem für das passende Ambiente sorgen.

Die Spannungskurve ist hoch, die Geschichte darf am Ende sogar mit einem bösen Cliffhanger enden, so dass Fans auf jeden Fall zur Fortsetzung greifen werden.

 

Fazit:

Das macht »Dreißig Minuten« zum unterhaltsamen Auftakt der neuen Trilogie von Holger M. Pohl im Rahmen der Serie »Rettungskreuer Ikarus«. Der Autor schließt gelungen, aber auch für Einsteiger verständlich an die vorherigen Geschichten an und entwickelt den Hintergrund nun interessant weiter.

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Eure Meinung:

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Buch:

Dreißig Minuten

Serie: Rettungskreuzer Ikarus Band 77

Autor: Holger M. Pohl

Atlantis Verlag, November 2019

A5 Paperback, 92 Seiten

Titelbild: Lothar Bauer

 

ISBN-10: 3864026911

ISBN-13: 978-3864026911

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B07ZC9S461

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 09.08.2020, zuletzt aktualisiert: 18.07.2021 11:22