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Minions

Seit Anbeginn der Zeit existieren die Minions als kleine gelbe Einzeller. Im Laufe der Evolution suchten sie sich immer wieder die übelsten Bösewichter als Herren – vom Tyrannosaurus Rex bis zu Napoleon. Doch irgendwann ging die Herrschaft eines jeden Superschurken zu Ende. Ohne einen Meister, dem sie dienen konnten, verfielen die kleinen Latzhosenträger in eine tiefe Depression.

 

Aber dann hat ein Minion namens Kevin einen Plan! Gemeinsam mit dem rebellischen Stuart und dem liebenswerten Bob macht er sich auf in die weite Welt, um einen neuen Anführer für sich und seine Mitstreiter zu finden.

Die Drei begeben sich auf eine aufregende Reise, die sie schließlich zu ihrem nächsten potenziellen Meister führt: Scarlet Overkill, die als erste weibliche Superschurkin die Weltherrschaft an sich reißen will. Von der kalten Antarktis über das New York der 60er Jahre führt der Weg von Kevin, Stuart und Bob bis ins hippe London. Dort müssen sie ihre bisher größte Herausforderung meistern, die Rettung aller Minions!

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Eure Meinung:

Armin, 22.07.2016, 11:01:
Die Minions haben sich mit ihren köstlichen Auftritten in den beiden Animationsspektakeln „Ich – Einfach unverbesserlich“ (2010) und der Fortsetzung (2013) einen eigenen Film wahrlich verdient. Aus den kleinen gelben Helferlein, die an der Seite des liebenswerten Superschurken Gru für allerlei irre Späße gesorgt haben, werden plötzlich die Hauptpersonen. Es zeigt sich: Mit ihrem absurden Fantasie-Gebrabbel – aus dem sich eigentlich nur die Worte „Boss“ und „Banana“ als verständlich heraushören lassen – und ihrer naiven Augen-zu-und-durch-Mentalität brauchen die Minions nicht einmal eine wirklich clevere Handlung, um auch mit ihrem Soloabenteuer aufs Beste zu unterhalten.

Unter der Regie von Piere Coffin und Kyle Balda erzählt der Film die Geschichte des lustigen Völkchens, das es schon seit Urzeiten gibt. Lebensaufgabe der Minions ist es, einen möglichst bösen Anführer zu finden. Das geht immer wieder auf bizarre Art und Weise schief: Wenn ein Dinosaurier in einen Lavasee stürzt, ein Steinzeitmensch vom Bären gefressen wird oder ein dem Tageslicht ausgesetzter Vampir zu Staub zerfällt, sind die Minions jeweils nicht ganz unschuldig. Da sich der gewünschte Boss dauerhaft nicht auftreiben lässt, verfallen die gelben Kerlchen kollektiv in eine tiefe Depression. Bis sich ein Minion namens Kevin ein Herz fasst und auf die Suche nach einem neuen Meister geht. Begleitet von Stuart und Bob, landet er im New York des Jahres 1968. Und schon wenig später trifft das Trio auf Scarlet Overkill, nach eigenem Verständnis die böseste Schurkin der Welt – also genau das, was die Minions gesucht haben. Eifrig machen sich die drei daran, ihrer neuen Chefin dabei zu helfen, die Krone der englischen Königin Elizabeth II. zu stehlen.

Die Handlung ist nur ein Vehikel für die Fülle von Gags, die locker für zwei Filme gereicht hätte, aber das macht ausnahmsweise rein gar nichts. Auch dass Scarlet Overkill nach einem starken ersten Auftritt immer blasser wird, lässt sich verschmerzen. Denn die Minions sind einfach zu köstlich. Sie sehen niedlich aus, verhalten sich absolut albern und erweisen sich glücklicherweise als unverwüstlich – die perfekte Mischung für unbegrenzte Heiterkeit. Ganz egal, ob in der Folterkammer oder während der Krönungszeremonie, es ist immer für Spaß gesorgt. Schade nur, dass der nach kurzweiligen, aber zu kurzen neunzig Minuten schon zu Ende ist. Es bleibt die Vorfreude auf „Ich – Einfach unverbesserlich 3“, der für 2017 angekündigt ist.

(8 Sternchen)
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Minions

Jahr: 2015

Regie: Kyle Balda und Pierre Coffin

Animation

 

Erhältlich bei: Amazon

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Die Einfach Unverbesserlich Filme:


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Erstellt: 22.07.2016, zuletzt aktualisiert: 17.10.2017 20:08