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Star Wars Jedi – Fallen Order: Der dunkle Tempel

Rezension von Christel Scheja

 

Langsam aber sicher erobert Star Wars unter der Ägide von Disney auch langsam wieder den Gamer-Markt für sich. Und was könnte spannender sein, als die Geschichte der Jedi zu erzählen, die nach der Ausführung von "Order 66" in Star Wars Jedi: Fallen Order überlebt haben und nun gnadenlos vom Imperium gejagt werden. "Jedi – Fallen Order: Der dunkle Tempel" erzählt die Vorgeschichte einer Figur, der arg impulsiven Cere Junda,

 

Eigentlich passen sie ja gar nicht zusammen, der ruhige und weise Jedi Meister Ino Cordova und sein Padawan, die impulsive und gefühlvolle junge Cere Junda, die gerne über das Ziel hinaus schießt und ihren Gefühlen mehr folgt als es eine Jedi eigentlich sollte. Damit hat sie die beiden schon mehrfach in Gefahr gebracht.

Das könnte auch wieder auf ihrer neusten Mission geschehen. Die beiden werden auf den Planeten Onthoto geschickt, um sich einen alten Tempel genauer anzusehen. Doch es ist nicht gerade leicht zu diesem zu gelangen, denn die Bevölkerung des Planeten ist gespalten und zwei Völker liegen miteinander im Krieg. Es kommt, wie es kommen muss – schon bald werden die beiden Jedi in den Kampf verwickelt. Und es ist erneut Cere, die ihren Gefühlen folgt – doch tut sie diesmal das Richtige, indem sie Partei ergreift?

 

Wirklich viel hat die Miniserie, die hier in einem Sammelband erscheint, natürlich nicht mit dem Videospiel zu tun, auch wenn die eigentliche Handlung in einen entsprechenden Rahmen eingebettet ist. Es scheint nämlich, als würden die Helden noch einmal Onthoto zurück kehren, um dort die Geheimnisse zu bergen, die der alte Jedi-Meister damals nicht mitnehmen konnte.

Der Hauptteil des Geschehens spielt allerdings in der Vergangenheit, in der Zeit, in der es noch keine Klonkriege gab und die Sith gerade einmal Legenden waren. Daher kann sich das Abenteuer in die Reihe der Geschichten gesellen, die von den Erlebnissen der Mitglieder des Ordens erzählen, die in den Filmen selbst gerade einmal durchs Bild huschten und vielleicht namentlich erwähnt wurden.

Unterhaltsam ist die Dynamik zwischen dem doch eher ruhigen und sanften Jedi-Meister, der eigentlich mehr zu einem Gelehrten taugt, und seiner impulsiven Padawan, die einfach ihren Instinkten folgt und damit viel Staub aufwirbelt, aber vielleicht auch nicht zu Unrecht Intrigen aufdeckt, die eine Katastrophe für mindestens ein Volk auslösen könnte.

Das ganze ist routiniert in Szene gesetzt, die Zeichnungen sind dynamisch und bringen die actionreichen Momente sehr gut rüber. Die Handlung selbst ist nichts, was aus der Masse vergleichbarer Titel heraus ragt, aber kurzweilig erzählt.

 

Fazit:

»Star Wars Jedi – Fallen Order: Der dunkle Tempel« kann sicherlich als Vorgeschichte eines der Videospiel-Charaktere den Fans des Games gefallen, ist aber wenigstens auch für Nicht-Spieler interessant, die gerne einmal wieder ein handfestes Jedi-Abenteuer genießen wollen, das alle Erwartungen erfüllt.

 

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Eure Meinung:

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Comic:

Star Wars Jedi – Fallen Order: Der dunkle Tempel

Original: Star Wars Jedi - Fallen Order: The Dark Temple # 1-5

Autor: Matthew Rosenberg

Zeichner: Paolo Vilanelli und Ruairi Coleman

Farbe: Arif Prianto

Übersetzung: Phillip Keil

Taschenbuch: 112 Seiten

Panini-Verlag, 06/2020

 

ISBN-10: 3741617318

ISBN-13: 978-3741617317

 

Erhältlich bei: Amazon

Zur Serie:

STAR WARS


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Erstellt: 21.06.2020, zuletzt aktualisiert: 21.06.2020 14:36