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Thor – The Dark Kingdom

Thor: The Dark World

 

Mit einem gewaltigen Donnerschlag kehrt er zurück – der mächtige Thor! Denn nicht nur die Erde, sondern alle Neun Reiche werden von einem dunklen Feind bedroht, ein Gegner, der älter ist als das Universum selbst: Malekith, der Verfluchte! Der unerbittliche Herrscher der dunklen Elfen setzt alles daran, das Universum zu zerstören. Nicht einmal Thors Vater Odin, König von Asgard, vermag es, ihn aufzuhalten. Um Malekith zu besiegen und die Kräfte des Kosmos wieder in Einklang zu bringen, tritt Thor seine gefährlichste Reise an. Diese wird ihn mit seiner großen Liebe Jane Foster wiedervereinen – sie wird ihn jedoch auch dazu zwingen, alles zu opfern, um die Welten zu retten …

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Eure Meinung:

Armin, 29.08.2016, 13:35:
Das Spektakel geht weiter: Nachdem das Leinwanduniversum der Comic-Schmiede Marvel mit den »Avengers« (2012) seinen ersten Höhepunkt erreicht hat, dürfen die einzelnen Helden eine neue Solo-Runde absolvieren. Iron Man hatte bereits im Mai seinen Auftritt, jetzt ist Thor an der Reihe und Captain America (Frühjahr 2014) steht auch schon in den Startlöchern. Thor, der göttliche Held von Asgard, erlebt dabei mit Sicherheit das am wenigsten bodenständige Abenteuer: Das beginnt und endet zwar auf der Erde, zwischendurch geht es aber auch auf ferne Planeten und zu fremden, ziemlich bösartigen Wesen – das sorgt für allerlei Exotik und sehenswerte Bilder, auch die 3D-Effekte sind gelungen eingesetzt.

Der Kern der Geschichte reicht tief in die Vergangenheit zurück: Malekith (Christopher Eccleston), Anführer der Dunkelelfen, wurde einst von Thors Großvater besiegt. Eine unheimliche zerstörerische Kraft, der »Äther« genannt, wurde damals allerdings dummerweise nicht zerstört. Jetzt stolpert ausgerechnet Thors irdische Freundin Jane Foster (Natalie Portman) über den Äther und bringt so den neuen Konflikt in Gang. Bald ist man auf Asgard so verzweifelt, dass Thor (Chris Hemsworth) sogar seinen verräterischen Bruder Loki (Tom Hiddleston) um Hilfe bittet – es steht nicht weniger als das Schicksal aller neun Welten auf dem Spiel.

Nachdem im ersten Thor-Film noch Shakespeare-Spezialist Kenneth Branagh Regie führte, ist in »The Dark Kingdom« (so die etwas seltsame »Übersetzung« des Originaltitels »The Dark World«) Alan Taylor an der Reihe, der bisher hauptsächlich in Fernsehserien (unter anderem »Game of Thrones«) Erfahrungen sammelte. Taylor macht seine Sache gut, indem er weitgehend auf die Erfolgsformel seines Vorgängers setzt: actionreiches Spektakel in bombastischen Kulissen, dazu bekannte Darsteller (natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit Anthony Hopkins und Rene Russo als Odin und Frigga) und vor allem eine ordentliche Portion Humor und Selbstironie. Ein Glanzlicht setzt wieder einmal Tom Hiddleston: Sein intriganter Loki ist wie schon in »Thor« und »Die Avengers« schlicht großartig. Da kann nicht einmal der Titelheld mithalten, auch wenn Thor dieses Mal ein wenig erwachsener als im ersten Teil daherkommt. Auch sonst passt es einfach: Die flotte Handlung erzählt keine sonderlich komplizierte und schon gar keine originelle Geschichte, nutzt aber den simplen Konflikt zwischen Gut und Böse für eine sehr unterhaltsame Inszenierung. Das macht Spaß, so darf es im Hause Marvel gerne weitergehen.

(8 Sternchen)
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Thor – The Dark Kingdom

Jahr: 2013

Regie: Alan Taylor

Superhelden-Comicverfilmung

 

Erhältlich bei: Amazon

DarstellerInnen:

  • Chris Hemsworth
  • Anthony Hopkins
  • Natalie Portman
  • Tom Hiddleston
  • Christopher Eccleston
  • Rene Russo

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Erstellt: 29.08.2016, zuletzt aktualisiert: 05.11.2018 11:12