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Der Fluch des Titanen von Rick Riordan

Reihe: Percy Jackson Band 3

 

Rezension von Frank W. Werneburg

 

Klappentext:

Die Götter des Olymp befürchten das Schlimmste, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy und seine Freunde müssen unbedingt die Göttin Artemis aus den Klauen der finsteren Mächte befreien. Dabei treten sie gegen die gefährlichsten Monster der griechischen Mythologie an – und geraten in tödliche Gefahr. Aber mit Percy haben die Titanen nicht gerechnet. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass er mit allen Wassern gewaschen ist – schließlich ist er der Sohn des Poseidon!

 

Rezension:

Mitten im Winterhalbjahr, das Percy bei seiner Mutter verbringt, erreicht ihn ein Hilferuf von Grover. Der hat 2 neue Halbgötter entdeckt. Zusammen mit Thalia und Annabeth macht sich Percy sofort auf den Weg. Doch ein Dämon ist den Neuen schon auf den Fersen. Die Aktion geht völlig schief, und dem Dämon gelingt es, Annabeth zu entführen. Die Göttin Artemis persönlich nimmt die Verfolgung auf – und gerät dabei selbst in die Gewalt der anderen Seite.

 

Rick Riordans Percy Jackson-Reihe genießt einige Bekanntheit. Trotzdem kannte ich bisher nur Band 1. Als mir auf einem Bücherflohmarkt Band 3 in die Hände fiel, konnte ich nicht widerstehen, obwohl ich Band 2 nur aus der Verfilmung kenne.

 

Bücher beziehungsweise Buchreihen, in denen junge Protagonisten überraschend erfahren, magische Fähigkeiten und/oder Vorfahren zu haben und deshalb zukünftig eine vor der normalen Bevölkerung verborgene spezielle Schule besuchen zu sollen, stellen natürlich alles andere als eine Seltenheit dar. Auch in dieser Reihe wird diese Ausgangslage verwendet. Während es sich bei den Jugendlichen anderer Werke meist um magisch begabte Menschen handelt, sind es hier sogar Halbgötter, die diese Hauptrolle einnehmen. … was die Protagonisten nicht zwangsweise logischer handeln lässt. Garniert wird das Ensemble durch diverse Fabelwesen der (überwiegend) griechischen Mythologie. Dass die jungen Halbgötter zu ihren jeweiligen göttlichen Elternteilen teilweise etwas gespannte Verhältnisse haben, würzt die Mischung zusätzlich etwas. Das Hauptthema bleibt bei all dem der ewige Kampf Gut gegen Böse.

 

Wie bereits im 1. Band gelingt es dem Autor auch hier, das Urban-Fantasy-Abenteuer mit genialem Humor zu würzen. In der vom Protagonisten in der 1. Person erzählten Geschichte lässt er immer wieder Percys nicht immer logische Gedanken einfließen. Mein Lieblingszitat in dieser Hinsicht ist dieses: »Ich wusste nicht so recht, wann Autos erfunden worden waren, aber ich tippte auf prähistorische Zeiten – damals, als die Leute noch Schwarzweißfernseher hatten und Dinosaurier jagten.« Trotz aller Gefahren, die der 14-jährige Protagonist und seine Freunde bestehen müssen, schafft es der Autor immer wieder, derartige augenzwinkernde Momente unterzubringen.

 

Allen Fans von Harry Potter und anderer jugendlicher Urban-Fantasy-Helden kann ich »Percy Jackson« nur empfehlen.

 

Fazit:

Die Urban-Fantasy-Abenteuer der jungen Halbgötter können vor allem mit dem göttlichen Humor des Autors punkten.

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Eure Meinung:

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Buch:

Der Fluch des Titanen

Original: Percy Jackson and the Olympians: The Titan’s Curse, 2007

Reihe: Percy Jackson Band 3

Autor: Rick Riordan

Übersetzung: Gabriele Haefs

Taschenbuch, 368 Seiten

Carlsen, 24. Januar 2012

Cover: Helge Vogt und Kerstin Schürmann

 

ISBN-10: 3551311137

ISBN-13: 978-3551311139

 

Erhältlich bei Amazon

 

Kindle-ASIN: B004Z5X5YO

 

Erhältlich bei Amazon Kindle-Edition

weitere Infos:


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Erstellt: 04.04.2019, zuletzt aktualisiert: 10.09.2019 19:06