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Himmelfahrt von Norma Feye

Reihe: O.R.I.O.N. Space Opera Band 6

 

Rezension von Ralf Steinberg

 

Verlagsinfo:

Erfolg unwahrscheinlich, Überlebenchancen gering, Einsatzgebiet unbekannt. Der freiwillige Rettungstrupp ist es gewöhnt, alles auf eine Karte zu setzen und dennoch nach Hause zu kommen. Sich ohne Vorbereitung ins Abenteuer zu stürzen, ist aber nur Selbstmördern zu empfehlen. Als sich die wenigen sicher geglaubten Fakten in Luft auflösen, wird den Helden klar: Dieses Mal haben sie überreizt.

 

Rezension:

Die Ereignisse im fünften Band der SF-Reihe O.R.I.O.N. Space Opera, Schwarzauges Schergen von Guido Krain, endeten mit einem Desaster. Aus der friedlichen Forschungsmission wurde ein Gemetzel mit tausenden Toten unter den Einheimischen. Aber auch die Besatzung der Eos hatte Verluste hinnehmen müssen. Die wissenschaftliche Leiterin wurde von einer Priesterin durch ein Portal entführt, insgesamt verlor man den Kontakt zu acht Besatzungsmitgliedern. Im Gegenzug hatte Lorn Chambers wieder einmal ein außerirdisches Mädchen aufgegriffen. Doch die junge Zaquin ist zunächst zu keiner Kooperation mit den »Dämonen«, wie sie die Menschen nennt, bereit. Aber nur über sie kommt die Besatzung der Eos an die Informationen über den Verbleib ihrer fehlenden Leute.

 

Die sind in zwei Gruppen auf Quitan, der Zaquin-Hauptwelt, gestrandet. Während der Rettungstrupp unter Oberst Roger Lorvington von Kampfrobotern unter Beschuss genommen wird, müssen die drei Gefangenen der Bewahrerin erkennen, dass ihr Leben bedeutungslos geworden ist …

 

Nach Band 4, Sterbende Sonne steuert nun also Norma Feye ihren zweiten Roman zur Reihe bei.

Ein wesentliches emotionales Zentrum des Romans bildet erneut die Beziehung zwischen Roger Lovington und der Cado Skye n’Gideon. Skyes lakonische Innensicht und Kommentare lockern die actionlastige Rettungsmission gekonnt auf. Die Autorin spürt dabei den besonderen Fähigkeiten ihrer Figuren nach und setzt sie sehr zielführend ein.

 

Als Gegenpart liefert Norma Feye erneut eine feinfühlige Beschreibung einer Alien-Zivilisation. Hierfür versetzt sie sich in einen Tempelmeister, der zunächst im Alltag zwischen Pflicht und seinen zwei Frauen ein recht ehrgeiziges Leben führt. Doch das Eindringen der »Dämonen« in einen uralten Teil des Westlichen Tempels stellt sich als recht wackliges Karrieresprungbrett heraus. Dieser Handlungsstrang bietet zwar leicht vorhersehbare Entwicklungen und erinnert sehr stark an Außenmissionen der Enterprise, passt sich aber dennoch sehr gut in den rasanten Handlungsablauf ein.

 

Das Finale offenbart, wie sehr uns die Autorin dabei eingelullt hat und überrascht mit bösen Wendungen und einem fiesen Cliffhanger. Keine Frage, die Zeit bis zum Oktober und Band 7 Friedhof der Assassine wird sehr lang!

Die fantastischen Farbtafeln von Shikomo sind erneut eine Pracht und erlauben eine ganz eigene Visualisierung der Figuren.

 

Fazit

»Himmelfahrt« von Norma Feye setzt mit einer rasanten Rettungsmission die Abenteuer der Eos fort. Auch im sechsten Band liefert die »O.R.I.O.N. Space Opera beste SF-Unterhaltung.

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Buch:

Himmelfahrt

Reihe: O.R.I.O.N. Space Opera Band 6

Autorin: Norma Feye

Cover und Illustrationen: Shikomo

Gebundene Ausgabe, 240 Seiten

Arunya-Verlag, 31. Mai 2017

 

ISBN-10: 3958100090

ISBN-13: 978-3958100091

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B071JCTYC2

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

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Weitere Infos:

Serienguide:

O.R.I.O.N. Space Opera

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Erstellt: 23.07.2017, zuletzt aktualisiert: 23.09.2017 14:02