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Interview: Melanie Vogltanz

Shape Me ist mein persönliches SF-Highlight des Jahres 2019 und deshalb bat ich die Autorin Melanie Vogltanz um ein Interview:

 

Melanie Vogltanz auf dem BuCon 2017
Melanie Vogltanz auf dem BuCon 2017

Fantasyguide: Hallo Melanie, auf Deiner Homepage ist zu lesen, dass Du bereits 2007 mit Deinem Roman-Debüt die Literaturbühne betratest. Seither widmest Du Dich vor allem phantastischen Stoffen. Was reizt Dich daran?

 

Melanie Vogltanz: Für mich ist Phantastik das Genre, das einem die meisten Möglichkeiten bietet. Die einzigen Grenzen, die einem hier gesetzt werden, sind die der eigenen Vorstellungskraft, daher ist es für mich literarische Kreativität in ihrer reinsten Form.

 

Fantasyguide: Einen Großteil Deiner Werke finden sich beim Verlag ohneohren. Wie bist Du zu diesem Verlag gekommen und wie wichtig ist Dir diese enge Verlagsbindung?

 

Melanie Vogltanz: Verlegerin Ingrid (Ingrid Pointecker – die Red.) und ich sind uns vor einigen Jahren einmal als Standnachbarinnen auf einer kleinen Messe begegnet. Damals gab es noch keinen Verlag ohneohren. Wir haben uns beschnuppert und ein paar Monate später bei einer Lesung eines Autorenkollegen zufällig wiedergetroffen. Dort hat Ingrid mir von ihrer Idee erzählt, einen Verlag zu gründen und mich gefragt, ob ich nicht etwas für sie hätte. Ich hatte, und habe seither immer wieder etwas für sie. Der Verlag ohneohren ist gewissermaßen meine geistige Heimat. Unsere Arten von Wahnsinn passen einfach gut zusammen, und Ingrid verwirklicht Stoffe, die auch mal ausgefallen und ungewöhnlich, ja, sogar unbequem sind. Das, so wie all das Herzblut, das sie in jede Veröffentlichung steckt, schätze ich ungemein an ihr.

 

Ingrid Pointecker und Melanie Vogltanz auf der Buch Berlin 2017
Ingrid Pointecker und Melanie Vogltanz auf der Buch Berlin 2017

Fantasyguide: Ich sah Dich auf mehreren BuCons in Dreieich und oft auch am Verlagsstand. Was treibt Dich zu solchen Veranstaltungen, Verpflichtung oder fannische Freuden?

 

Melanie Vogltanz: Je nach Dichte der Termine steckt schon auch ein wenig Pflicht dahinter, aber vorrangig ist es die Freude daran, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, sich zu vernetzen, gemeinsam neue Ideen auszubrüten und den Kontakt mit Leser*innen zu suchen. Viele grandiose Ideen der vergangenen Jahre begannen mit einem weinseligen Nachmesseabend.

 

Melanie und Swantje Nieman auf dem BuCon 2019
Melanie und Swantje Nieman auf dem BuCon 2019

Fantasyguide: Mit »Shape Me« hast Du Ende letzten Jahres einen Science-Fiction-Roman veröffentlicht, der sich in erster Linie mit dem Thema Ernährung als gesellschaftliches Problem auseinandersetzt. In Deiner zukünftigen Welt zwingt der Staat seiner Bevölkerung eine kalorienbewusste Ernährung auf – was hat Dich dazu gebracht, die Auswirkungen dieser Staatsdoktrin literarisch zu untersuchen?

 

Melanie Vogltanz: Die Themen Ernährung und Körpergefühl begleiten mich schon fast mein ganzes Leben hindurch. Ich selbst hatte immer schon eine schwierige Beziehung mit meinem Körper und wiederholt Gewichtsschwankungen, wobei ich mich schon auf beiden Seiten der Skala wiedergefunden habe: mit Über- und mit Untergewicht. Über die Jahre habe ich mir viel zu dem Thema angelesen. Irgendwann wurde mir klar, dass ich all dieses vorhandene Wissen und die eigenen Erfahrungen eigentlich genauso gut für einen Roman nutzen könnte.

Das Staatssystem in »Shape Me« basiert im Grunde auf einer Weiterentwicklung bereits vorhandener Trends, im Zuge derer der Staat sich zunehmend in die Gesundheit seiner Bürger*innen einmischt: die verschärften Nichtraucherschutzgesetze, die Pflicht, Allergene in Restaurants und Nährwerttabellen auf Nahrungsmitteln auszuzeichnen, etc. In »Shape Me« ist ein solches Eingreifen natürlich auf die Spitze getrieben.

 

Fantasyguide: Im Nachwort gehst Du auf Deine Selbstversuche ein, stark kalorienreduziert zu leben. Gehst Du an alle Deine Stoffe so engagiert heran?

 

Melanie Vogltanz: In der Regel nicht mit ganz so viel Körpereinsatz – aber Recherche ist für mich ein essenzieller Teil im Entstehungsprozess eines Buches. Meistens passiert das durch das Ansammeln und Sichten von Literatur, durch Gespräche und, wenn es die Börse erlaubt, eine Reise zum jeweiligen Schauplatz. Umgekehrt folge ich dem Grundsatz: Alles ist Recherche. Grenzerfahrungen aus meinem Leben fließen bei mir meistens in meine Texte ein.

 

Fantasyguide: Der zweite Aspekt von »Shape Me« betrifft das Leben mit einer chronischen Krankheit. Die Intensität Deiner Beschreibungen hat mich sehr berührt. Die Verknüpfung mit dem SF-Thema passt hervorragend. War diese Verbindung für Dich sofort klar oder trafen sich die Themen erst beim Schreiben?

 

Melanie Vogltanz: Ja, die Verbindung gab es schon sehr früh in der Planungsphase. Für mich war klar: Wenn es in meiner Welt eine Körpertauschtechnologie gibt und diese illegal genutzt wird, dann muss die Person, die sie nutzt, einen triftigen Grund dafür haben. Letzten Endes sind Gewichtsprobleme die Probleme einer Wohlstandgesellschaft, der es ansonsten recht gut geht. Dazu einen Kontrast zu setzen und diese Luxusprobleme in Perspektive zu setzen, war mir bei diesem Thema wichtig.

 

Fantasyguide: Es gibt im Roman auch eine sehr erschütternde Katzen-Szene. Was bewog Dich dazu?

 

Melanie Vogltanz: Ich bin ein sehr tierliebender Mensch und seit vielen Jahren Tierhalterin. Dabei geschieht es zwangsläufig leider auch, dass man sich von einem geliebten Familienmitglied verabschieden muss – und oft sind diese Abschiede trauriger, nur zu oft sogar tragischer Natur. Wenn ich Szenen wie diese schreibe, liegen manchmal reale Erlebnisse, die ich literarisch verarbeite, zugrunde, oder Sorgen, die sich dann in solchen Szenen niederschlagen.

 

Melanie bei der Standarbeit
Melanie bei der Standarbeit

Fantasyguide: Überhaupt verwendest Du Gewalt auf eine eher unaufgeregte Art und Weise. Sie untermalt bestimmte Situationen zwar präzise, steht aber nicht im Zentrum und ist nie Selbstzweck. War das Deine Intention oder interpretiere ich da etwas hinein?

 

Melanie Vogltanz: Ja, das trifft es sehr gut! Prinzipiell versuche ich beim Schreiben zwar immer auch meine eigenen Grenzen auszuloten, aber detaillierte Gewaltbeschreibungen nur um des Schocks willen mag ich weder als Autorin noch als Leserin. Letzten Endes ist es immer ein Drahtseilakt, wie viel man explizit macht und wo man es tut.

 

Fantasyguide: Ein interessantes Stilmittel von »Shape Me« ist die Verwendung unterschiedlicher Textsorten. Ist das für Dich ein Experiment gewesen oder arbeitest Du gern mit verschiedenen Stilmitteln?

 

Melanie Vogltanz: »Shape Me« ist definitiv einer meiner experimentellsten Romane, und ich musste im Laufe der Entstehung einiges herumschieben und abändern, ehe ich mit der Gesamtkomposition zufrieden war. Die meisten meiner Romane sind eher klassisch erzählt.

 

Fantasyguide: »Shape Me« ist zudem auch mit unter 300 Seiten fast schon eine Ausnahme unter den Phantastik-Neuerscheinungen. Hattest Du Mühe den Stoff kurz zu fassen?

 

Melanie Vogltanz: Auch wenn es paradox klingt, ich brauche für kurze Projekte grundsätzlich länger als für umfangreiche. »Shape Me« war da keine Ausnahme. Das Buch war ursprünglich als Kurzroman geplant (so ganz ist die Idee allerdings nicht aufgegangen, man könnte es höchstens als kurzen Roman bezeichnen), und während ich für die Rohfassung eines 500-Seiten-Buchs zwischen drei und sechs Monaten brauche, dauerte die Arbeit an »Shape Me« knapp zwei Jahre. Ich glaube, dafür gibt es mehrere Gründe. Bei einem umfangreichen Buch kann ich meine Gedanken auch mal schweifen lassen, bei »Shape Me« aber wollte ich nur das sagen, was unbedingt gesagt werden musste, und auf allen unnötigen Ballast oder schmückendes Beiwerk verzichten (in gewisser Weise hat das Buch dadurch eine ähnliche Beschränkung in Bezug auf Worte erfahren wie die Charaktere in Bezug auf konsumierte Kalorien). Deswegen, und auch, weil der Stoff für mich selbst nicht immer leicht verdaulich war, habe ich nebenher an anderen Projekten gearbeitet, was ich sonst eher vermeide. Das hat ebenfalls dazu geführt, dass die Arbeit mehr Zeit in Anspruch genommen hat.

 

Das »Shape Me«-Cover von Larissa Kulik mit dem Maßband-Lesezeichen
Das »Shape Me«-Cover von Larissa Kulik mit dem Maßband-Lesezeichen

Fantasyguide: Zu den schönen Gimmicks des Romans gehören die auf einer Waage dargestellten Seitenzahlen. Wessen Idee war das? Und wer kam auf das Maßband-Lesezeichen?

 

Melanie Vogltanz: Für beides man Verlegerin Ingrid Pointecker danken, die bereits während dem Lesen des Rohmanuskripts mit den ersten Design- und Gimmickideen um sich geworfen hat und da großartige Arbeit geleistet hat.

 

Fantasyguide: Wie gefällt Dir das »Shape Me«-Cover von Larissa Kulik?

 

Melanie Vogltanz: Verlegerin Ingrid schickte mir vor Erscheinen zwei Coverentwürfe, die beide optisch ansprechend waren – entschieden habe ich mich für diese Version, da sie den Kerngedanken des Romans meiner Ansicht nach hervorragend wiedergibt. Sie bildet schonungslos die Reduzierung auf Körpermaße und Zahlen ab, die auch die Welt von »Shape Me« auszeichnet. Ohneohren ist im Allgemeinen ein Verlag, der außergewöhnliche Cover macht, die niemals in die typischen Genre-Klischees abrutschen. Es gibt im Übrigen auch eine witzige Anekdote zur Entstehung: Als ich Verlegerin Ingrid das erste Mal das Projekt pitchte, kam sie bereits mit Coverideen. Ihre einzige Bedingung: »Ich will ein blaues Buch.« Mit dem Ergebnis sind wir nun also beide glücklich!

 

Fantasyguide: Theresa Hannig sorgte letztes Jahr dafür, dass über die Sichtbarkeit von SF-Autorinnen diskutiert wurde. Welche Erfahrungen hast Du gesammelt?

 

Melanie Vogltanz: Ich habe das große Glück, mit einer Community in Kontakt zu stehen, in der der Großteil der wirklich aufregenden und innovativen SF-Newcomer weiblich ist und diese Werke auch aktiv besprochen werden. Allerdings weiß ich auch, dass das leider nicht die Norm ist und dass die Situation außerhalb meiner »cozy bubble« anders liegt. Wenn ich mir den Tag vermiesen möchte, brauche ich nur in die örtliche Buchhandlung zu gehen und beim SF-Regal Frauennamen zu zählen. Das ist umso weniger verständlich, wenn man sich ansieht, dass die Geschlechterverteilung der SF-Veröffentlichungen in Kleinverlagen meistens recht ausgewogen ist. Irgendwo auf einer der mittleren Stufen der Autorinnen-Karriereleiter scheint hier im SF-Bereich etwas schiefzulaufen.

 

Ich selbst wurde in meiner Anfangszeit schon des Plagiats bzw. der Lüge bezichtigt, was mein Geschlecht und mein Alter anbelangt (»Mädchen schreiben sowas nicht!« Entweder bin ich also keines, oder ich habe den Text irgendwo geklaut). Ein häufiges Missverständnis scheint es auf Leserseite zu geben, wenn mir in enttäuschten Rezensionen fehlende Romanceplots in klar nicht als Romance gekennzeichneten Büchern angekreidet werden. Dies hat zwar nicht so sehr mit Sichtbarkeit per se zu tun, allerdings sicherlich mit der Art, wie man gesehen und wahrgenommen wird.

 

Auf der Suche nach Phantastik
Auf der Suche nach Phantastik

Fantasyguide: Was würdest Du als wichtige Schritte sehen, die Sichtbarkeit von SF-Autorinnen zu erhöhen?

 

Melanie Vogltanz: Ganz klar: Autorinnen lesen und über sie und ihre Bücher sprechen. In der Zeit der sozialen Medien ist es so einfach wie noch nie, Empfehlungen an Bekannte oder Freunde abzugeben, und digitale Mundpropaganda kann gerade für unbekanntere Autorinnen eine Menge bewirken.

Eine persönliche »Quote« bei der Auswahl von Büchern klingt zwar erstmal befremdlich, kann aber tatsächlich helfen, sich das eigene Leseverhalten bewusster zu machen und der systemischen Benachteiligung von SF-Autorinnen entgegenzuwirken, die auf dem Markt leider einfach weniger prominent beworben werden als männliche Kollegen.

 

Fantasyguide: Du bist ja auf Twitter sehr aktiv, in den von mir besuchten Phantastik-Foren sah ich Dich jedoch noch nicht. Wie wichtig ist Netzwerken für Dich und gibt es literarische Netzwerke, mit denen Du gar nichts anfangen kannst?

 

Melanie Vogltanz: In meinen Anfangszeiten war ich viel in Schreibforen unterwegs, und ich würde den Rat und das Feedback, die ich dort erhalten habe, heute nicht mehr missen wollen. Mittlerweile habe ich mich auf anderen Kanälen eingerichtet. Chatroom und Forum sind für mich Formate, die ich früher gern genutzt habe, die mir jetzt aber sehr eingeschränkt erscheinen. Letzten Endes war es dann auch eine Zeitfrage, die dazu geführt hat, dass manche Kanäle weichen mussten.

Über die sozialen Medien habe ich einige meiner wichtigsten Kontakte geknüpft. Twitter ist dabei aktuell sicher mein Lieblingsmedium, durch das ich eine Menge gelernt habe. Facebook funktioniert ganz gut, um Termine zu koordinieren, allerdings gibt es dort mittlerweile viele Ecken, in denen ich mich nicht mehr wohlfühle.

Wofür ich mich bislang noch nicht erwärmen konnte, sind Stammtischrunden. Zum einen ist die Auswahl an spannenden Stammtischen in Österreich leider nicht so groß wie in Deutschland, zum anderen bin ich auch eher der Typ Mensch, der sich hinter einem Bildschirm wohler fühlt als in einer lauten sozialen Runde.

 

Mit Michael Sterzer auf der Buch Berlin 2017
Mit Michael Sterzer auf der Buch Berlin 2017

Fantasyguide: Kommst Du neben dem Schreiben selbst auch zum Lesen? Wenn ja, was für Stoffe reizen Dich? Hast Du vielleicht sogar ein paar dringende Leseempfehlungen?

 

Melanie Vogltanz: Ich lese gerne und viel. Wenn ein neues Projekt ansteht, sind das oft Fachbücher, aber auch für Romane ist nebenher immer Zeit. Aktuell ist das vor allem englischsprachige Phantastik oder deutsche Kleinverlagsphantastik, insbesondere Science Fiction oder Horror. Unter den Büchern, die mich in der letzten Zeit besonders beeindruckt haben, waren Annette Juretzkis Blind und Blau, Elea Brandts Opfermond und praktisch alles, was Judith und Christian Vogt machen. Unbesehen gekauft und verschlungen werden von mir auch alle Bücher von Claire North aka Kate Griffin (leider sind viele ihrer Bücher nicht auf Deutsch verfügbar).

Und da wir vorhin über das Thema »Sichtbarkeit von Autorinnen« gesprochen haben: ein sehr spannendes Buch zu dem Thema ist Monster She Wrote von Lisa Kröger und Melanie R. Anderson. Darin findet sich nicht nur eine hervorragende Darstellung, die zeigt: »Wir waren schon immer da«, sondern auch eine Literaturliste mit zahlreichen lesenswerten Empfehlungen quer durch die Literaturgeschichte. Auch wenn es in dem Buch vorrangig um Frauen im Horrorgenre geht, gibt es auch Exkurse in Richtung SF und Fantasy.

 

 

»Schwarzmondlicht«
»Schwarzmondlicht«

Fantasyguide: Deine jüngste Veröffentlichung ist Schwarzmondlicht. Worum geht es darin und warum erschien er im Selbstverlag?

 

Melanie Vogltanz: »Schwarzmondlicht« ist ein düsterer Urban Fantasy-Roman über eine Mordserie an Magiern. Ich denke, was das Buch besonders macht, ist das Verschwimmen der Grenzen zwischen Gut und Böse sowie die Verflechtung von vergangenen und gegenwärtigen Handlungssträngen. In der Grundidee gehört es zu meinen frühesten Projekten überhaupt, auch wenn es sich über die Jahre erheblich verändert und entwickelt hat.

Ich gebe zu, dass SP für diesen Roman nicht meine erste Wahl war. Ursprünglich gab es andere Pläne für die Veröffentlichung, die dann jedoch aus unerfreulichen Gründen recht kurzfristig ins Wasser fielen. Danach hatte ich das Bedürfnis, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Besonders durch die großartige Unterstützung von Grit Richter, die mir in Design- und Druckereibelangen eine große Hilfe war, bin ich mit dem Endergebnis überaus glücklich. Weitere Projekte im Selbstverlag werden, ergänzend zu den Verlagsveröffentlichungen, bestimmt folgen.

 

Fantasyguide: An welchen Projekten arbeitest Du gerade? Kehrst Du zur SF zurück?

 

Melanie Vogltanz: Im Moment habe ich einen ziemlich wilden Mix an Genres in der Pipeline: Historische Dark Fantasy, einen Exkurs in die altägyptische Mythologie, einen Psychothriller … Und ja, SF ist ebenfalls bereits in Arbeit, und zwar in Form einer postapokalyptischen Tierdystopie. In jedem Fall wird es so bald nicht langweilig!

 

Fantasyguide: Kann man Dich demnächst wieder irgendwo live erleben?

 

Melanie Vogltanz: Auf der Leipziger Buchmesse werde ich auf jeden Fall anzutreffen sein, wahrscheinlich irgendwo zwischen PAN, Art Skript Phantastik und Amrûn. Mittlerweile Tradition ist die sogenannte »Guerilla Lesung« am Freitagmorgen der Messe, im Zuge derer wir als Gruppe quer durch Leipzig ziehen und outdoor an verschiedenen Standpunkten lesen. Falls sich uns jemand anschließen möchte: Treffpunkt ist der Mendebrunnen um 10 Uhr.

In Österreich wird es im Frühjahr zwei Lesungen von mir geben, eine in Graz am 22. Mai und eine in Wien am 25. Mai.

 

Fantasyguide: Vielen Dank für das Interview und viel Spaß bei Deinem phantastischen Treiben!

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Eure Meinung:

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Buch:

Shape Me

Autorin: Melanie Vogltanz

Taschenbuch, 287 Seiten

ohneohren, 19. Oktober 2019

Cover: Larissa Kulik

 

ISBN-10: 3903296236

ISBN-13: 978-3903296237

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B07WH5YYM3

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 25.02.2020, zuletzt aktualisiert: 16.10.2020 15:53