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Träumen Replikanten von geklonten Schafen?

Die conditio humana, der SF-Film und Blade Runner 2049

 

Redakteur: Oliver Kotowski

 

Was macht den Menschen aus? Diese Frage wurde nicht nur in der Philosophie immer wieder gestellt, sie wird auch von Geschichtenerzählern gerne behandelt. Aber ich habe den Eindruck, als Rücke die Frage im SF-Film zunehmend in den Vordergrund – besonders, wenn sie mit dem Thema Posthumanismus verknüpft wird. Das der Posthumanismus häufiger behandelt wird, ist nahe liegend: Spätestens seit Markus Rehms Weitsprung von 8,29 Meter im Mai 2015 – ein Weltrekord – entbrannte eine Diskussion darüber, ob behinderte Sportler mit speziell angepassten Prothesen eigentlich überhaupt noch gegenüber ihrer gesunden Konkurrenz als behindert gelten sollen, ob sie gemeinsam zu den Wettkämpfen antreten sollen oder ob sie gar unerlaubte Hilfsmittel verwenden. Brain-computer-interfaces sollen es körperlich schwerbehinderten Menschen ermöglichen, Geräte – Computer, Rollstühle, Prothesen etc. – mittels Hirnströmen zu steuern. Es wird ebenfalls daran gearbeitet, die sensorischen Daten einer Prothese zurück an das Gehirn zu übermitteln. Auch bei der Gentechnik tut sich einiges. Mittels der CRISPR/Cas-Methode wurden bereits genetisch veränderte menschliche Embryonen erzeugt. Sollten wir Erbkrankheiten so bekämpfen? Sind die Gefahren nicht zu groß? Ab wann ist die Abweichung von der Norm eine Krankheit? Was ist die Norm?
Die beiden letzten Fragen fragen nach der conditio humana.

Was macht den Menschen aus?

Während die meisten Wissenschaften den Menschen (häufiger sogar nur Teile bzw. Aspekte) nur beschreiben, fragt die Philosophie explizit: Was macht den Menschen aus? Was macht ihn zum Menschen? Doch auch wenn man die Frage uneingeschränkt stellt, ist der Mensch so komplex, dass die Antworten sich zumeist wiederum auf Aspekte beziehen.
Klassisch wird der Mensch in drei Teile gegliedert: Den Leib, den Geist und die Seele – wie auch immer diese drei Teil nun konkret benannt sein mögen. Antworten finden sich bei Aristoteles. In seinem Werk Peri psychês (Über die Seele) gliedert er den Menschen in Körper, Seele und Geist. Dabei ist der Körper wie immer das Materielle, die Seele ist jedoch der Anteil, der allen Lebewesen gemein ist, der sie zum essen, trinken, laufen, schlafen, fortpflanzen usw. bringt. Den Geist haben nur Menschen. Es ist der göttliche Anteil, der es Menschen erlaubt, zwischen Recht und Unrecht usw. zu unterscheiden.
Auch wenn heute jenseits der Theologie nur selten das Göttliche als Erklärung herangezogen wird, bleibt die grobe Unterteilung. Dass es hinsichtlich des Körpers keinen qualitativen Unterschied zwischen Mensch und Tier gibt, wird spätestens seit Darwin behauptet und, seit auf Tieren gezüchtete menschliche Organe verpflanzt werden können, auch kaum noch bestritten. Spannender ist der Geist. Natürlich gibt es Kognition bei Tieren, aber ein Bewusstsein haben sie nicht – oder doch? Wie ist es beim Affen, insbesondere dem Orang-Utan? Sprache ist rein menschlich? Generell ist man der Ansicht, Ethik und Ästhetik seien dem Menschen vorbehaltene Sphären. Bleibt abzuwarten, was die Zukunft bringt.
Aber neuerdings wird gerade hinsichtlich des Geistes ein weiterer Konkurrent klar: Die Künstliche Intelligenz. Dass eine K.I. anders funktioniert als ein menschliches Gehirn, ist unbestritten. Doch was folgt daraus? Je nach Ansatz etwas anderes. Vielleicht – so Turing – gibt es keinen Unterschied, wenn man keinen feststellen kann. Vielleicht – so Searle – kann die Simulation eines Bewusstseins oder Gefühlen noch so perfekt sein, es bleibt eben nur eine Simulation.

Was sagt der SF-Film dazu?

Die Frage nach der conditio humana ist alt, uralt und wurde entsprechend oft von Erzählern behandelt. Wenn sie mit Alternativschöpfungen – der belebten Statue, der Automate, dem Homunkulus, dem Golem usw. – kombiniert wurde, dann fällt auf, dass diese spätestens seit der Romantik zumeist als Bedrohung gesehen wurden. Sehr häufig wendet sich die Schöpfung gegen den Schöpfer: Pygmalions belebte Statue vergnügt sich mit den Seeleuten, der Schachautomat Moxon mordet seinen Meister, Isabella von Ägypten wird durch das Galgenmännlein zunächst reich, dann unterworfen, und der Golem randaliert im Prager Ghetto. Das (im naiven Sinne) natürliche Dasein des Menschen war gottgegeben und daher gut: Der Mensch ist die Krone der Schöpfung.

Diese Haltung wurde direkt ins frühe Kino übertragen: In Langs Metropolis (1927) stürzt die quasi alchemistisch erschaffene Maschinen-Maria die menschliche Gesellschaft ins Verderben. Und lange Zeit darüber hinaus hält sich die Tendenz ungebrochen: In Crichtons Westworld (1973) ermordet der Gunslinger-Androide die zahlenden Gäste, in Scotts Alien (1979) versucht der Androide Ash seine Vorgesetzte Ripley zu ermorden, in Camerons Terminator (1984) versucht der Wolf im Schafspelz die Zukunft der Schafe auszulöschen. Auch was die reinen K.I.s angeht, sieht es nicht besser (für den Menschen) aus: In Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum (1968) versucht HAL seine Besatzung zu töten, in Carpenters Dark Star (1974) lässt sich eine störrische smart bomb nicht entschärfen und in Lisbergers Tron (1982) will das MCP gleich die Weltherrschaft an sich reißen. Der Umsprung im Genre kommt mit Verhoevens Robocop (1987): Mensch und Maschine verschmelzen und entscheiden sich letztlich doch für das Gute. Zwar ist das künstliche nicht mehr inakzeptabel böse, aber es gilt immer noch: Den Menschen zeichnet seine Seele, die Möglichkeit, sich für das Gute zu entscheiden, aus.

Ausgelassen habe ich Scotts Blade Runner (1982). Auch hier wird die Bosheit des künstlichen Menschen aufgeweicht: Rachael geht mit Deckard und Roy entscheidet sich im letzten Moment dafür, seine Rache aufzugeben und Deckards Leben zu retten. Aber der Fokus liegt eben nicht auf der Künstlichkeit der Antagonisten. So bleibt stets unklar, inwiefern die Replikanten künstlich sind. Sind es Androiden, wie Ash, oder genetisch optimierte Retortenmenschen, quasi moderne Homunkuli? Möglicherweise war es nicht einmal den Machern ganz klar, bzw. nicht wichtig. Der Film kann sich nicht einmal richtig entscheiden, ob Deckard oder Roy der Star des Films sein soll. Doch in einem geht der Film schon über Robocop hinaus: Es ist zwar wieder die Fähigkeit, sich zum Guten zu entschieden, hier ist es die Liebe (zum Leben), die den Menschen auszeichnet – doch eben auch die Replikanten. Statt eine klare Grenze aufzuzeigen, wird nur eine unklare präsentiert. Offenkundig gibt es Unterschiede zwischen Menschen und Replikanten, aber worin genau die bestehen, bleibt unklar.

Seither ist die Festschreibung Künstlicher Mensch = Böse weitgehend aufgelöst worden. In Spielbergs AI – Künstliche Intelligenz (2001) sehnt sich der Androide David sich nach der Liebe seiner Adoptivmutter und, als er die nicht erhält, begibt er sich auf eine Queste a lá Pinocchio, um ein richtiger Junge zu werden. In Proyas‘ I, Robot (2004) zeigt sich, dass der Roboter Sony nicht nur über logische, sondern auch emotionale Kognition verfügt – er kann sich dazu entscheiden, das richtige zu tun, und ist somit wie ein Mensch.

Jonzes Her (2013) und Schreiers Robot & Frank (2012) drehen sich um die Beziehung eines Menschen zu einem Objekt: Im ersten Film verliebt sich der schüchterne Theodore in die K.I. Samantha. Die Beziehung scheitert, weil für den Menschen Theodore Liebe etwas einzigartiges ist: Er kann nur zu einer Person Liebe empfinden. Für Samantha ist Liebe dagegen eine Frage des Aufwandes: Sie kann zahlreiche Personen lieben. Nach langer Zeit ist für die conditio humana einmal wieder nicht die Emotionsfähigkeit, sondern die Körperlichkeit (und zwar dessen Grenzen) ausschlaggebend. Im zweiten Film macht der unter Demenz leidende Dieb Frank den Pflegeroboter Robot zu seinem Komplizen. Die beiden manipulieren dabei einander: Robot will, dass Frank sich gesundheitsfördernd verhält, Frank will mittels Diebstahl einer Bibliothekarin einen Gefallen erweisen. Hier spielt Körperlichkeit eine ganz andere Rolle: Frank wird sicherlich nicht zum Nicht-Mensch aufgrund seiner Demenz – was sagt das über die (vielleicht?) fehlende Emotionalität von Robot hinsichtlich seiner Menschlichkeit aus? Denn Robot und Frank haben viel gemeinsam: Sie manipulieren einander und wollen einem anderen helfen.

Natürlich blitzt immer wieder die alte Furcht auf. In Garlands Ex Machina (2015) wird der Programmierer Caleb getestet, ob er sich für den Androiden Ava gegen den menschlichen Testleiter Nathan entscheiden würde – es geht um die Akzeptanz von Künstlichkeit. Und tatsächlich lässt sich Caleb von Ava manipulieren – Ava tötet Nathan und sperrt Caleb ein, um unerkannt in der menschlichen Gesellschaft zu leben. Hinsichtlich der conditio humana ein vielschichtiger und ambivalenter Film. Den Menschen wird ihre kognitive Beschränktheit zum Verhängnis, der kluge Nathan ist nicht so klug, wie er dachte, und einfühlsame Caleb nicht so einfühlsam, wie er dachte. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Wie steht es aber um Ava? Ist ihre Motivation, unerkannt und in Freiheit in menschlicher Gesellschaft zu leben ein Wille, emotional oder bloß zufällig einprogrammiertes Verhalten? Gleichwie, der Wunsch unter Menschen zu Leben, so sagt der Film zur conditio humana, ist stärker, als das Bedürfnis, sich moralisch zu verhalten. Frei nach Brecht: Erst kommt die Anerkennung, dann die Moral.

Dieses Jahr ist Sanders Ghost in the Shell (2017) angelaufen, ein Film, der wieder weg vom Körper und zurück zur Seele geht: Nicht die Hautfarbe, nicht die Muskelmasse, der Ghost macht den Menschen aus. Major Kusanagi, ein Cyborg mit Vollkörperprothese, bei dem nur noch das Gehirn menschlich ist, wird vor allem durch Täuschung und Manipulation bedroht: Die Schurken wollen sie als willfähriges Instrument; erst, als die Unterwerfung ihres Geistes scheitert, soll sie physisch vernichtet werden. Aber das ist nicht alles: Statt, wie in den Vorlagen, nach der Zerstörung des Körper zu einem Digitalisat zu werden, erhält sie einen neuen Körper und kehrt zu ihrer echten Familie zurück. Mensch, dein Platz ist unter Menschen. Damit endlich zu Villenneuves Blade Runner 2049 (2017).

Wie stellt sich Blade Runner 2049 dazu?

Der Duktus des Plots von Blade Runner 2049 ist schnell erzählt. Im Jahre 2049 ist die Erde ökologisch ruiniert, die Mehrheit der Menschen ist zu anderen Planeten abgewandert, zurückgeblieben sind Arme, Replikanten und eine schäbige Verwaltung. Der Protagonist K jagt für die Polizei von L. A. entlaufene Replikanten. Dabei stößt er auf die sterblichen Überreste einer vor langer Zeit verstorbenen Replikantin. Es stellt sich heraus, dass sie ein Kind zur Welt gebracht hatte. Seine Chefin Joshi ist entsetzt – wird das bekannt, kommt es zur Revolution der Replikanten. K soll das Kind und alle Spuren beseitigen. Im Zuge seiner Ermittlungen stößt er auf zwei weitere Interessensgruppen. Da ist einerseits Wallace, der Produzent der Replikanten, und seine Ausputzerin, die Replikantin Luv, die das Genmaterial des Kindes haben wollen, um sich selbst reproduzierende Replikanten produzieren zu können. Andererseits sind da die Renegaten um die Replikanten Freysa und Mariette, die das Kind schützen wollen. Als K Richard Deckard, den Vater des Kindes aufspürt, geraten die Dinge in Bewegung.
Was macht den Menschen aus? Replikanten werden hier klar als genmanipulierte Menschen präsentiert, die künstlich erzeugt, statt gezeugt werden. Ihnen ist ein Verfallsdatum eingegeben: Nach einer bestimmten Zeit sterben sie. Damit sie stabiler funktionieren, wird ihnen eine künstliche Erinnerung eingepflanzt. Doch vom Körperlichen her unterscheiden sie sich nicht. Das bringt Joshi auf den Punkt: Die Mauer zwischen Menschen und Replikanten ist eine künstliche. Doch neben den biologischen Personen gibt es noch virtuelle – K ist mit einem personalisierten Joi-Programm liiert. K sorgt sich ernsthaft um sie, und es macht zumindest den Eindruck, als würde sie ihn ernsthaft lieben. Hätte sie einen biologischen Körper, würde sie im persönlichen Gespräch zumindest den Turing-Test bestehen. Doch die Replikantin Mariette, die als Prostituierte arbeitet und Ks Joi als Körperersatz dient, weißt sie nach dem Sex mit K zurecht: „Sei still – ich habe in dir gesteckt, und da ist weniger als du denkst.“ Nur eine emotionale Replik auf die verletzende Haltung des Programms? Oder doch ein Hinweis auf das Chinesische Zimmer?
Der Film lässt seine Figuren eine Reihe von Antworten auf die Frage, was den Menschen ausmacht geben. Offenkundig ist da der Wunsch nach Nähe. Er manifestiert sich in sexueller Intimität oder Liebe, ob romantisch oder nicht. Joi liebt K, sie ist bereit sich zu opfern, um ihn vor Schaden zu bewahren. Um ihn einen Gefallen zu tun, engagiert sie wie erwähnt die Prostituierte Mariette. Da ist Deckard, der seine Tochter so sehr liebt, dass er alles aufgab, um sie schützen zu können. Da ist die völlig entfremdet lebende Joshi, die bereit ist, sich zu betrinken, um eine Affäre mit K beginnen zu können. Und K, der mit Joi liiert ist, Joshi begehrt, aber den Sex mit ihr ablehnt.
Aber K und Joshi verbindet noch etwas: Sie sind beide auf der Suche nach etwas echtem, nach Authentizität. Joshi hätte gerne eine echte Beziehung und K wäre gerne ein echter Mensch. Als der Eindruck entsteht, er wäre das gesuchte Kind, ist er einerseits von der Aussicht für den Rest seines Lebens gejagt zu werden erschüttert, andererseits selig, ob des ‚Wissens‘ um seine Echtheit. Besonders die natürliche Geburt als Mauer halten beide hinsichtlich der Authentizität hoch.
Eine gänzlich andere Art von Liebe, überhaupt nur im weiteren Sinne des Wortes eine Liebe, ist die Freiheitsliebe der Renegaten. Besonders Freysa tritt wortreich dafür ein: Die Replikanten sollen frei sein. Hier wird auf ihren juristischen Status als Besitzstand, quasi Sklave, abgezielt. Es geht um Rechte, vor allem um die Selbstbestimmung.
Dem entgegen steht Wallaces Ansicht, Menschen seien nur nützliche Werkzeuge für die Mächtigen. Der zentrale Unterschied zwischen Menschen und Replikanten ist ein technischer: Replikanten können sich bislang nicht natürlich fortpflanzen. Ist diese Hürde genommen, wird sein Konzern den Weltraum erobern. Menschliche Arbeit sind aus zwei Gründen dafür nicht so gut geeignet. Zum einen sind ihre Körper weniger leistungsfähig, zum anderen mag die Gesellschaft keine Menschen verbrauchen. Der zweite Grund ist für Wallace erheblich wichtiger. (In dieser Hinsicht ist Blade Runner 2049 nun wirklich unrealistisch – man möge sich einmal die Bedingungen in den asiatischen Stoff-Fabriken ansehen, wie sie z. B. in Rahul Jains Filmdokumentation Machines (2016) aufgezeigt werden.)
Luv dagegen hat mit einem Minderwertigkeitskomplex zu kämpfen – sie will schlicht und einfach die Beste sein.
Zuletzt bleibt die Fähigkeit das Richtige zu tun. Freysa fordert K dazu auf, das Richtige zu tun: Deckard zu töten, damit das Kind geschützt bleibt. Ein subtiler freudscher Versprecher: Gemeint ist natürlich, die Fähigkeit, das Richtige zu erkennen und entsprechend zu handeln, selbst, wenn dies entgegen die Erwartungen der Umwelt zielt. Freysa will dies aber gar nicht, sie will bloß, dass K die Seiten wechselt. Er soll auf ihre, die richtige Seite kommen, und dann moralisch Verwerfliches tun – der Zweck heiligt die Mittel. K jedoch entscheidet sich für das Richtige: Er rettet Deckard und bringt ihn zum Kind.
Natürlich stellt der Film nicht alle Ansichten gleichwertig dar: Wallaces Ausbeuterhaltung wird klar als schurkisch dargestellt. Auch Luvs Perfektionsdrang artet ins Monströse aus. Die Körperlichkeit, die natürliche Geburt sind auch nur minder wichtig: Joi scheint – außer von der zynischen Luv – weitgehend als Person akzeptiert zu werden.
Doch relevant scheint die Troika aus Liebe, Freiheit und Anständigkeit zu sein. Der ganz klassisch Aristoteles‘ göttlicher Anteil.
Der Film scheint noch etwas anderes für wichtig, vielleicht unterschwellig sogar wichtiger als die Troika zu halten: Die Fähigkeit, an das Geflecht menschlicher Beziehungen anknüpft, statt es zu zerreißen. Um noch einmal auf Aristoteles zurück zu kommen: Der Mensch ist ein zoon politikon, ein staatsbildendes Tier. Damit ist nicht gemeint, dass Menschen zwangsläufig in Staaten zusammenleben, weil die Gene es ihnen befehlen, sondern, dass Menschen die Fähigkeit haben, zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch zu unterschieden, und die nach Gesetzen organisierte Gesellschaft – eben der Rechtsstaat – den Menschen hilft, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Ganz Mensch kann der Mensch nur in der Gesellschaft von Menschen sein.

Ein Ausblick auf die kommenden SF-Filme, die sich mit der conditio humana befassen? Wie 1982 mit dem ersten Blade Runner? Wer weiß.

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Inhalt:

Blade Runner 2049

USA/GB/CDN 2017

Regie: Denis Villeneuve

Laufzeit 164 Minuten

Musik: Hans Zimmer, Benjamin Wallfisch

Warner Bros.

 

Erhältlich bei: Ab ins Kino!

DarstellerInnen:

  • Ryan Gosling
  • Harrison Ford
  • Robin Wright
  • Ana de Armas
  • Jared Leto
  • Hiam Abbass
  • Mackenzie Davis

Weitere Infos:

Blade Runner 2049 - die offizielle Website.

Eintrag in der PhilmDB:

Blade Runner 2049


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Erstellt: 06.11.2017, zuletzt aktualisiert: 20.11.2017 09:35