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X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

X-Men: Days of Future Past

 

Erlebe das ultimative X-Men-Abenteuer mit den Charakteren aus der original Blockbuster-Trilogie, die sich mit ihren jungen Ichs aus X-Men: Erste Entscheidung verbünden, um die Zukunft der Mutanten, aber auch der Menschen zu retten. Die X-Men sehen sich mit der bisher gefährlichsten Bedrohung konfrontiert. Um die Apokalypse abzuwenden, müssen sie die Vergangenheit verändern, doch von allen Mutanten ist Wolverine der einzige, der eine Zeitreise überleben kann. So lässt er sich in die Vergangenheit schicken, um dort den alles entscheidenden Kampf zu führen.

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Eure Meinung:

Armin, 25.08.2016, 14:35:
Als Chris Claremont und John Byrne 1980 den Comic-Zweiteiler »Days of Future Past« in der Marvel-Reihe »The Uncanny X-Men« veröffentlichten, haben sie wohl nicht im Traum daran gedacht, dass diese beiden Hefte über dreißig Jahre später als inhaltlicher Kern eines Kino-Blockbusters dienen würden. Wer auch immer die Idee dafür hatte, darf sich beglückwünschen lassen: Bryan Singer, der schon bei den beiden ersten X-Men-Filmen Regie führte, ist mit »X-Men: Zukunft ist Vergangenheit« ein rasanter, höchst unterhaltsamer Streifen gelungen, der darüber hinaus auch noch die Fanherzen höher schlagen lassen wird. Denn hier sind sowohl viele der Helden aus der ersten Trilogie (zwischen 2000 und 2006 im Kino zu sehen) versammelt als auch ihre jüngeren Alter Egos (die 2011 in »X-Men: Erste Entscheidung« auftraten). Dazu gesellen sich noch zahlreiche neue Gesichter, sodass für Abwechslung gesorgt ist, ohne dass das Geschehen, das sich auf zwei Zeitebenen abspielt, deshalb allzu verwirrend wäre.

In einer düsteren Zukunft sind die X-Men genannten Mutanten fast schon Geschichte. Gejagt von den »Sentinels«, mächtigen Robotern, kämpfen ihre letzten Vertreter ums Überleben. Eine kleine Gruppe entzieht sich den Angriffen mit einem besonderen Trick: Kitty Pryde (Ellen Page) schickt das Bewusstsein von Bishop (Omar Sy) um einige Tage in die Vergangenheit und dort in seinen eigenen Körper – so kann er den Rest der Truppe warnen und bis die Angreifer auftauchen, sind die X-Men längst verschwunden. Professor X (Patrick Stewart) und Magneto (Ian McKellen) wollen die Gabe nutzen, um die ganze Entwicklung ungeschehen zu machen: Kitty soll Wolverine (Hugh Jackman) ins Jahr 1973 schicken. Damals hat Gestaltwandlerin Raven (Jennifer Lawrence) den »Sentinel«-Schöpfer Bolivar Trask (Peter Dinklage) getötet – erst danach war Präsident Nixon (Mark Camacho) von der Notwendigkeit überzeugt, die Roboter tatsächlich bauen zu lassen. Um Raven zu stoppen, braucht Wolverine die Hilfe der jüngeren Ebenbilder des Professors und Magnetos. Doch Charles Xavier (James McAvoy) und Eric Lehnsherr (Michael Fassbender) haben in dieser Zeit ihre ganz eigenen Probleme.

Die zukünftige Zeitebene ist für die Actionszenen zuständig und zeigt beeindruckende, bildgewaltige Kämpfe zwischen Mutanten und Robotern. Hier nutzen die Macher geschickt den großen Fundus an interessanten Fähigkeiten, um das wirklich originell zu gestalten. Sogar spannender ist allerdings die Vergangenheit: Das Siebziger-Jahre-Flair wirkt überzeugend und die Ambivalenz der Figuren wird einfach klasse transportiert. Hier gibt es kein simples Schwarz und Weiß, Gut und Böse. Charles Xavier, Magneto, Raven – sie tragen allesamt beides in sich, handeln, wie sie glauben, es tun zu müssen, um das aus ihrer Sicht beste Ergebnis erzielen. Dazwischen ist immer wieder für großartige Momente gesorgt: Wenn der superschnelle Quicksilver (Evan Peters) seine Umgebung zur Zeitlupe erstarren lässt, die Flugbahn von Patronen korrigiert und die Angreifer sich gleich noch selbst ausschalten lässt, ist das einfach grandios in Szene gesetzt. Für die X-Men-Reihe bedeutet die Handlung zudem ungeahnte Möglichkeiten: Wenn man die Vergangenheit so vergleichsweise einfach korrigieren kann, verliert auch der Tod so mancher beliebten Figur vielleicht seine Gültigkeit – wie gegen Ende zu sehen. Im nächsten Film (X-Men: Apocalypse ist für 2016 geplant) soll trotzdem zunächst einmal wieder die »Erste Entscheidung«-Truppe zu sehen sein.

(8 Sternchen)
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X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

Jahr: 2014

Regie: Bryan Singer

Superhelden-Comicverfilmung

 

Erhältlich bei: Amazon

DarstellerInnen:

  • Hugh Jackman
  • James McAvoy
  • Michael Fassbender
  • Jennifer Lawrence
  • Patrick Steward
  • Ian McKellen
  • Peter Dinklage
  • Nicholas Hoult
  • Omar Sy
  • Ellen Page
  • Mark Camacho

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Erstellt: 25.08.2016, zuletzt aktualisiert: 27.04.2017 10:10