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Silver Chains

Ein Werkstattbericht von Cronn

 

Wenn es um Horrorspiele geht, ist das Medium der Computerspiele ganz vorn dabei. Nirgendwo anders ist es auf derart eindringliche Art möglich, einem Rezipienten Furcht, Gänsehaut oder Angst einzujagen. Amnesia, Layers Of Fear, Remothered: Tormented Fathers und Resident Evil 7 sind Beispiele aus jüngerer Zeit, welche sehr effektiv diesen Terror umgesetzt haben.

Leider werden aber auch immer wieder Games entwickelt, welche zwar ansatzweise gelungene Gameplay-Mechaniken anwenden, diese aber nicht konsequent zu Ende denken. Ein Beispiel hierfür ist Daylight, das erste Spiel mit der Unreal-4-Engine, welches im Jahr 2014 erschien.

Nun hat der Publisher Headup Games ein neues Game angekündigt, das den Titel Silver Chains trägt und von dem Studio Cracked Heads entwickelt wird. Auch hier liegt der Fokus des Gameplays auf einer Horrorerfahrung. Der Publisher hat eine noch frühe Version zur Verfügung gestellt, worauf dieser Werkstattbericht fußt. Diese ersten Eindrücke wollen wir euch nicht vorenthalten.

 

Hintergrund:

Der Protagonist Peter wacht in einem englischen Landhaus auf und kann sich nicht mehr daran erinnern, wie er hierher gekommen ist. Im Laufe des Spiels verdichten sich die Hinweise, dass er bereits früher da gewesen sein könnte und dass sich Schreckliches ereignet hat.

Die Prämisse der Story wirkt generisch und wurde schon häufig verwendet. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Geschichte entwickelt und ob sie möglicherweise rund abgeschlossen wird.

 

Gameplay:

Man durchläuft ein heruntergekommenes Haus, wobei man Puzzles löst und Storyschnippsel erhält. Ab und an kann man sich verstecken oder wird von einem lauten Geräusch – einer zuschlagenden Tür z. B. – erschreckt. Was bislang von »Silver Chains« zu sehen ist, wirkt noch sehr bekannt. Hier wird sich das Entwicklerstudio aber sicherlich noch das eine oder andere Ass für die Präsentation des fertigen Spiels aufbewahren.

 

Grafik und Sound:

Die Grafik von »Silver Chains« ist hervorragend gelungen. Die Details der Texturen sind beeindruckend. Sogar Kratzer und kleinste Ritzen sind auf den Wänden erkennbar. Auch das Spiel mit Licht und Schatten verstehen die Macher von »Silver Chains« sehr gut. Die Unreal-4-Engine kommt zum Einsatz und lässt ihre Muskeln spielen.

Der Sound ist zumeist stimmig. Nur an wenigen Stellen traten Bugs auf.

 

Vorläufiges Fazit:

»Silver Chains« verfolgt von der Story und dem Gameplay her einen bekannten Ansatz, zumindest das bislang Gezeigte. Die Grafik ist eine Wucht und lässt auf eine großartige Atmosphäre des fertigen Spiels hoffen. Hoffen darf man auch, dass die Puzzles und Storytwists noch mehr Fahrt aufnehmen. Dann könnte ein Überraschungshit für Horrorfreunde daraus werden.

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Eure Meinung:

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PC-Spiel:

Silver Chains – Ein Werkstattbericht

Cracked Heads / Headup Games, Q3 2019

 

Erhältlich bei: steam


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Erstellt: 31.01.2019, zuletzt aktualisiert: 31.01.2019 09:35