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Achim Hiltrop

Redakteurin: Christel Scheja

 

FantasyGuide: Seit wann bist du beim Team von Rettungskreuzer Ikarus dabei?

 

Achim Hiltrop: Ich wurde Anfang 2004 von Dirk van den Boom für die Serie rekrutiert, der auf mich durch meine Clou-Gallagher-Romane aufmerksam geworden war. Zum Warmschreiben habe ich die Kurzgeschichte "Veni, vidi, Vici" für den Kurzgeschichtenband "Sankt Domina" beigesteuert. Mein erster Roman erschien dann im Herbst 2005.

 

 

FantasyGuide: Wie hieß dein erster Roman? Mußtest du dich eng an die Vorgaben der anderen Autoren halten oder konntest du auch eigene Ideen mit einbringen?

 

Achim Hiltrop: Mein erster Roman in der Serie war die #24, "In den Gärten der Tomakk". Da der Vorgängerband mit einem lupenreinen Cliffhanger aufhörte und meine Story an exakt der Stelle ansetzen sollte, war ich in der Wahl der Szenerie und der Akteure natürlich eingeschränkt. Zudem hatte ich ein Exposé als Leitfaden, was mich davor bewahrte, wild drauf los zu schreiben: ich wusste also, dass ich eine Verfolgungsjagd in einer geheimnisvollen unterirdischen Anlage schildern sollte. Wie ich dies schreiben sollte und welche Rätsel und Geheimnisse die Protagonisten unterwegs entdecken würden, darin hatte ich wiederum freie Hand.

 

 

FantasyGuide: Welche Figuren der Serie stammen von dir? Welche konntest oder durftest du weiter entwickeln?

 

Achim Hiltrop: Die Drunar-Krieger, welche in Band 24 auftauchen, gehen auf eine Brainstorming-Session zwischen mir und Irene Salzmann zurück. Komplett aus meiner Feder stammt hingegen der ehemalige Priestersoldat Danilo Tesmer, der in der Kurzgeschichte "Veni, vidi, vici" seinen ersten Auftritt hatte.

 

 

FantasyGuide: Planst du in folgenden Romanen bereits in der Serie aufgetauchte Figuren, Hintergründe Artefakte etc. wieder mit einzubringen, wenn es die Handlung erlaubt?

 

Achim Hiltrop: Da das Drunar-Kommando im Laufe des Romans komplett aufgerieben wurde, dürfte es aller Voraussicht nach wohl kein Wiedersehen mit diesen Aliens geben. Danilo Tesmer hingegen habe ich in Folge 30, "Das Artefakt", wieder eingebaut. Wenn man mich lässt, werde ich ihn auch in weiteren Bänden Kurzauftritte absolvieren lassen.

 

 

FantasyGuide: Was macht dir am meisten Spaß beim Verfassen der Romane, und womit hast du die größten Schwierigkeiten?

 

Achim Hiltrop: Spaß macht mir das Schreiben grundsätzlich immer, und wenn man wie hier nach Exposévorgaben schreibt, ist es schon spannend zu sehen, wie eine Story nach und nach Gestalt annimmt, immer detaillierter wird und aus einem halbseitigen Handlungsentwurf ein ganzes Buch entsteht.

Was die Sache knifflig macht: meistens ist das Buch, das unmittelbar vor dem spielt, an welchem ich gerade arbeite, zu dem Zeitpunkt noch gar nicht fertig. Das heißt, ich befinde mich, wenn ich die Rohfassung schreibe, sozusagen im Blindflug. Auf Ereignisse aus dem Vorgängerband kann ich nur bedingt Bezug nehmen. Daher ist es unerlässlich, sich regelmäßig mit den Kollegen auszutauschen, welche an den Manuskripten arbeiten, welche vor und nach meinem spielen.

 

 

FantasyGuide: Was gefällt dir persönlich am besten bei "Rettungskreuzer Ikarus"?

 

Achim Hiltrop: Die professionelle Herangehensweise, mit der das Projekt betrieben wird. Die meisten Serien aus Kleinverlagen kommen über eine Handvoll Ausgaben nicht heraus, und oft sind die jeweiligen Autoren Einzelkämpfer. "Ikarus" hingegen erscheint pünktlich vier mal im Jahr, es gibt Exposés, verbindliche Abgabetermine, und ein kompetentes Team, das auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet.

 

 

FantasyGuide: Möchtest du dich dem Leser noch näher vorstellen, deine Person, deine Projekte oder andere Werke, die du bereits veröffentlicht hast oder gerne würdest?

 

Achim Hiltrop: Ich wurde 1971 in Herten geboren. 1977 kam ich über "Star Wars" zum ersten Mal mit dem Genre in Verbindung, und diese Begeisterung hat mich bis heute nicht losgelassen.

Neben meiner Sammelleidenschaft bin ich auch seit frühester Jugend schon schriftstellerisch aktiv. Am bekanntesten dürften meine Military-SF-Serie "Die Gallagher-Chroniken" und das Mystery-Projekt "Colin Mirth" sein, welches von den Abenteuern eines Geisterjägers im viktorianischen London handelt.

Im richtigen Leben bin ich verheiratet, Vater einer siebenjährigen Tochter und im Vertrieb eines großen Chemieunternehmens beschäftigt.

 

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Erstellt: 29.05.2006, zuletzt aktualisiert: 17.02.2015 07:20