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Interview mit Jürgen E. Franke

Redakteur: Matthias Deigner

 

FantasyGuide: Jürgen, wo waren Deine ersten Berührungspunkte mit dem Rollenspiel?

 

Jürgen E. Franke: Begonnen hat alles im Frühsommer 1977, als ein Freund mit einer Urversion von D&D zu einem Fantasy-Con kam und darauf bestand, uns dieses tolle Spiel einmal vorzustellen. Das reichte bereits aus, uns mit dem Rollenspielvirus zu infizieren. Wir wurden dann auf das Rollenspiel “Empire of the Petal Throne” aufmerksam, das der Sprachhistoriker Prof. M. A. R. Barker auf einer fernöstlich orientierten Spielwelt angesiedelt hatte. Das gefiel uns sogar noch besser als D&D und kurzerhand beschlossen wir, zu unserer Sylvesterfeier eine Kampagne zu starten.

 

 

FantasyGuide: Die Rollenspielszene hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Früher spielten Gruppen meist eines, höchstens zwei verschiedene Rollenspiele (und meist gehörte MIDGARD dazu). Heute spielen Gruppen viele verschiedene Rollenspiele (und auch heute gehört MIDGARD nicht selten immer noch dazu). Wie siehst Du diese Entwicklung?

 

Jürgen E. Franke: In den Anfangsjahren gab es natürlich nur eine kleine Anzahl an Rollenspielen. Die Mehrzahl stammte aus den USA, in Deutschland stand MIDGARD erst einmal alleine auf weiter Flur, ehe sich Mitte der 80er Jahre „Das Schwarze Auge“ hinzugesellte. Einige Fan-Projekte belebten zwar die Szene, doch waren sie allzu abhängig vom Engagement der wenigen Mitarbeiter, die dahinter standen. Die Auswahl war also früher viel kleiner, als es heute der Fall ist. Alleine deswegen lag es auf der Hand, mit einem Rollenspiel vorlieb zu nehmen.

 

Wir haben einen sehr stabilen Spielerkreis. Offenbar ist die überwiegende Mehrheit der Spieler mit den Regeln zufrieden. Das mag daran liegen, dass man MIDGARD wirklich kompliziert spielen kann, indem man alle Zusatzregeln benutzt - aber auch recht einfach, wenn man die Regeln auf das Grundgerüst reduziert. In allen Fällen hat man ein gut funktionierendes Regelsystem.

 

 

FantasyGuide: MIDGARD ist nun in einer neuen Version erschienen. Was hat sich Deiner Meinung nach wirklich positiv entwickelt?

 

Jürgen E. Franke: Die jetzige (4. Edition) von MIDGARD ist genau das, was mir als in vielen Belangen als ideales MIDGARD vorschwebt. Natürlich ist die neue Edition auch die umfangreichste, weil wir viele Regelaspekte mit aufgenommen haben, die in den vorhergehenden Ausgaben nicht berücksichtigt wurden. Für den Spielleiter bleibt die Möglichkeit, diese teilweise optionalen Regeln draußen zu lassen und so die Wahl zu treffen zwischen einer möglichst viele Fragen abdeckenden Version oder einer einfacheren, die halt nicht jede Handlung mit Regelmechanismen abdeckt.

 

 

FantasyGuide: MIDGARD ist wohl das erste deutschsprachige Rollenspiel, das Bedeutung erlangte und noch heute existiert. Das sind viele Jahre deutsche Rollenspielgeschichte, die MIDGARD mitgeprägt hat. Ich selbst spielte MIDGARD zum ersten Mal vor etwa 15 Jahren. Mich würde interessieren: Welche Version spielt Jürgen E. Franke, wenn er MIDGARD spielt?

 

Jürgen E. Franke: Ich spiele die neuste Version, also M4. Zum einen liegt das daran, dass man auf diese Weise einen guten Einblick in die Stärken und Schwächen der aktuellen Regelauflage erhält und neue Abenteurertypen in Aktion erleben kann - beim Aufschreiben der Regeln kann man nicht alle Eventualitäten denken und selbst langfristiges Austesten hilft nicht immer gegen Regelschwächen. Zum anderen möchte ich natürlich mit optimalen Regeln spielen; und das sind natürlich in meinen Augen die neuen Regeln. Wir spielen aber nicht mit allen möglichen Zusatzregeln, sondern eher ein einfaches System.

 

 

FantasyGuide: Wie siehst Du MIDGARDs zukünftige Entwicklung?

 

Jürgen E. Franke: Ich habe den Eindruck gewonnen, dass MIDGARD durch die neue Edition noch einen Schub nach vorne gemacht hat. Die Resonanz war durchweg positiv und die Verkaufszahlen sind auch sehr gut.

 

MIDGARD mangelt es leider - mehr noch als anderen Rollenspielen - am Nachwuchs. Wir haben zwar einen sehr stabilen Spieler- und Kundenkreis, aber jüngere Spieler finden nur schwer zu MIDGARD. Das liegt einerseits an einer anderen Interessenslage der heutigen Jugend, die durch Computer und Internet nun einmal anders aussieht als vor 20 Jahren. Andererseits sind dafür aber auch sicherlich die sehr umfangreichen und komplexen Abenteuer bei MIDGARD Schuld, für deren Lesen man ja bereits viel Zeit veranschlagen muss, geschweige denn für die Spielvorbereitungen. Hier ist sicher „Handlungsbedarf“ angesagt, hin zu mehr kurzen und einfachen Abenteuern.

 

 

FantasyGuide: Die Fan-Szene ist gerade im Bereich der Rollenspiele sehr wichtig. MIDGARD hat hier eine große Fangemeinde, in wie weit haben die Fans Einfluß auf die Entwicklung?

 

Jürgen E. Franke: Wir freuen uns immer wieder über die engagierten Reaktionen und zahlreichen Anregungen der Spielerinnen und Spieler. Besonders deutlich wird für uns das wirklich beispielhafte Interesse am Rollenspiel MIDGARD durch die sehr rege und diskutierfreudige Spielerschaft, die sich im Midgard-Forum zum Gedankenaustausch trifft. Soweit sich dort oder an anderer Stelle geborene Ideen und Vorschläge in die bestehenden Regeln integrieren lassen und im besten Falle noch einen Fortschritt in der Entwicklung MIDGARDs darstellen, berücksichtigen wir diese.

 

Ich habe es schon immer so gehalten, dass ich gute Ideen von Spielern aufgegriffen und bei einer Neuauflage berücksichtigt habe. Allerdings ist es nicht immer möglich, gute Ideen einzuarbeiten - beispielsweise wenn der Vorschlag eines Spielers nicht ins System passt. Ich selbst würde zum Beispiel gerne den W% durch W20 ersetzen - da aber gerade der W% ein traditionelles Charakteristikum bei MIDGARD ist, musste ich mich dagegen entscheiden (auch wegen des Proteststurms, der mir von allen Spielern entgegenwehte, denen ich von dieser Idee erzählte).

 

 

FantasyGuide: Kannst Du Dir vorstellen, ein ähnliches Projekt wie MIDGARD noch einmal zu starten? Wie siehst Du die heutigen Chancen bei einer solchen Neuentwicklung?

 

Jürgen E. Franke: Die Chancen für ein neues Rollenspiel, sich auf dem Markt zu etablieren, sind nach meiner Ansicht sehr gering. Etwas anders mag es aussehen, wenn das Rollenspiel sich an einen populären Hintergrund anlehnt. Ich denke dabei an „Star Trek“ oder den „Herrn der Ringe“, da lassen sich vielleicht noch neue Spielerkreise aufbauen. Doch für das x-te Fantasy-Rollenspiel ist der Markt zu eng, gerade bei uns in Deutschland.

 

MIDGARD hatte seinerzeit das Glück, zur richtigen Zeit auf den Markt zu kommen. Die hohe Zeit der Rollenspiele ist aber vorbei; der Absatz der meisten Einzeltitel liegt heute wesentlich niedriger als vor 15 Jahren - Ausnahmen wie die MIDGARD-Regelbücher bestätigen nur das insgesamt weniger vielversprechende Bild. Die Spieler geben zwar nicht weniger aus, aber es gibt viel mehr Titel auf dem Markt, und die meistens Spieler sind doch ausgesprochen systemtreu, was besonders die Herausgeber von „systemfreien“ Abenteuern spüren mussten. Von daher kann ich keinem Autor empfehlen zu versuchen, ein neues Fantasy-Rollenspiel auf dem Markt zu etablieren. Aber das hängt natürlich auch davon ab, welche Erwartungen man hinsichtlich der Verkaufszahlen hat. Ein völlig neues Rollenspiel zu entwerfen, dürfte heute schwer möglich sein. Regeltechnisch streben selbst DSA, D&D und MIDGARD immer mehr aufeinander zu, die Unterschiede verwischen mehr und mehr. Völlig neue Regelmechanismen zu entwickeln halte ich kaum für möglich - es sei denn, man schließt Rollenspiele wie „Vampire“, die mehr Wert auf Storytelling legen, mit ein. Denkbar sind aber andere Sujets (historische, SF, Endzeit) mit bewährten Regelmechanismen. Das D20-System bietet hier auf dem amerikanischen Markt viele Möglichkeiten.

 

 

FantasyGuide: Was vermisst Du bei MIDGARD aus heutiger Sicht? Was würdest Du gerne noch einbauen?

 

Jürgen E. Franke: Sobald der Band „Meister der Sphären“ herauskommt (für Herbst 2005 geplant), ist das Regelwerk zu MIDGARD komplett. Weil alle Regelbände noch sehr jung sind, also von „überholten“ Regeln nicht die Rede sein kann, vermisse ich momentan an MIDGARD nichts. Es mag sich ändern, aber zurzeit spricht dafür nichts.

 

 

FantasyGuide: MIDGARD wirkt auch nach all den Jahren nicht angestaubt. Woran liegt das nach Deiner Ansicht?

 

Jürgen E. Franke: Ich bin mir sicher, dass dies im regelmäßigen Kontakt zur Basis der Spielerschaft begründet ist. Wir waren immer offen für Vorschläge von Spielern, und gerade die Nähe zu den Spielern hält ein Rollenspiel lebendig und fördert die Entwicklung in die Richtung, die dann auch von den MIDGARD-Spielern akzeptiert und mitgetragen werden kann. Wir haben MIDGARD natürlich erst einmal so gemacht, wie es uns gefallen hat. Aber wir haben niemals die Spieler aus den Augen verloren. Ich denke, dass MIDGARD gerade deswegen trotz all der Jahre, die es auf dem Markt ist, nicht angestaubt wirkt.

 

Wir haben bei den jeweiligen Neuauflagen vergleichsweise wenig an der Regelsubstanz ändern müssen. Meiner Meinung nach liegt das daran, dass wir die Regeln von Anfang an gut durchdacht haben, so dass wir unserer Linie treu bleiben konnten.

 

 

FantasyGuide: Früher war die Liste der wirklichen Konkurrenten auf dem Rollenspiel-Sektor recht klein. (A)D&D gehörte sicherlich dazu. Vermutlich hast Du Dich auch mit dieser Konkurrenz beschäftigt. Welches der Rollenspiele von früher hat Dir richtig gut gefallen und Spaß gemacht (MIDGARD einmal ausgenommen)?

 

Jürgen E. Franke: Die Antwort wird erstaunen: – ich habe kein anderes Rollenspiel als MIDGARD richtig gespielt (mal abgesehen von gelegentlichen One-Night-Games). Nicht, dass es nicht einmal interessant gewesen wäre, aber die Zeit dazu fehlte einfach.

 

 

FantasyGuide: War eine der Intentionen, warum Du MIDGARD verfasst hast, dass die anderen auf dem Markt befindlichen Rollenspiele nicht so waren, wie Du Dir ein Rollenspiel vorgestellt hattest?

 

Jürgen E. Franke: Ja, genau so war es. „D&D“ war damals das einzige ernstzunehmende Rollenspiel, denn „Tunnels & Trolls“, das bereits 1975 erschien, entsprach noch weniger unseren Vorstellungen von einem guten Rollenspiel. Und D&D war halt auch nicht so, wie wir uns das vorstellten - das war noch die erste Ausgabe im Format und im Aussehen von billigen DIN-A5-Schulheften. Was bleibt dann, wenn einem nichts gefällt: Man muss es selber machen. So fing im Grunde die Geschichte um MIDGARD an.

 

 

FantasyGuide: Wie siehst Du die heutige Rollenspiel-Szene im Vergleich zu der in den Anfangsjahren des Rollenspiels?

 

Jürgen E. Franke: Sie ist natürlich im Vergleich bedeutend größer. Während wir früher uns noch bei den Rollenspieltreffen per Handschlag begrüßen konnten und man untereinander zumindest namentlich bekannt war, ist die Szene heute nicht mehr überschaubar. Ich für mein Teil halte das für gut, denn das spricht für die Lebendigkeit des Rollenspiels, dass es immer wieder andere Vorlieben anspricht und auch bedient.

 

 

FantasyGuide: Riskiere einmal einen Blick in die Zukunft: Wie könnte MIDGARD in 50 Jahren aussehen?

 

Jürgen E. Franke: (grinsend): Hm, in 50 Jahren werden sich im Senioren-Freizeitbereich ganz neue Chancen erschließen lassen. Wie wär´s dann mit einer dem Alter angepasste MIDGARD-Ausgabe: zwei Seiten Regeln vielleicht nur, die von der Betreuerin vorgelesen werden können. Wer weiß …Einige unserer Freunde träumen sowieso schon von einer Rentner-WG mit eigenem Rollenspielraum - endlich Zeit!

 

 

FantasyGuide: Einmal MIDGARD - immer MIDGARD. Das ist eine Erfahrung, die ich schon machen konnte. Was ist der große Unterschied zu all den anderen Rollenspielen, denn bei MIDGARD gibt es eine große und „eingefleischte“ Fangemeinde, die dieses Rollenspiel immer und immer wieder spielt?

 

Jürgen E. Franke: MIDGARD erlaubt sehr viele unterschiedliche Spielstile und bietet innerhalb des Systems reichlich Abwechslung – auch bei den Abenteuern. Hinzu kommt natürlich die zuvor angesprochen Konsistenz in der Spielproduktion, seit 25 Jahren veröffentlichen wir regelmäßig Abenteuer, Quellenbücher und Regelbände. Es bestand nie die Gefahr, als Spieler plötzlich mit leeren Händen dazustehen, weil MIDGARD eingestellt worden wäre.

 

 

FantasyGuide: Welche Rollenspiele außer MIDGARD spielst Du heute noch?

 

Jürgen E. Franke: Keine. Dafür habe ich heute wirklich keine Zeit mehr. Ich bin berufstätig und mache nebenbei als „Hobby“ MIDGARD. 5-6mal im Jahre spiele ich auch; aber für mehr ist keine Zeit. Gelegentlich spiele ich allerdings Rollenspiele auf dem Computer (Baldur´s Gate, Icewind Dale), wobei ich aus Zeitgründen aber eher die „kürzeren“ Spiele bevorzuge.

 

 

FantasyGuide: An sich bin ich kein abergläubischer Mensch, doch beim MIDGARD spielen schon - ich habe einen Glückswürfel. Wie sieht das bei Dir aus?

 

Jürgen E. Franke: Einen Glückswürfel habe ich nicht. Ich teste aber meine Würfel schon nach dem Kauf und suche mir dann die aus, die - wohl subjektiv - die besseren Zahlen würfeln. Und wenn ich einen bestimmten Würfelwurf hinlegen möchte (20 oder 100), strenge mich schon hin und wieder an und appelliere an meine verborgenen Kräfte, die Würfel entsprechend zu beeinflussen.

 

 

FantasyGuide: MIDGARD wurde von verschiedenen Verlagen vertrieben. Mit Pegasus Spiele ist nun sicherlich ein starker und zuverlässiger Partner gefunden worden, der vor allem Wert auf die Qualität der Bücher legt. So zumindest empfinde ich das neue Regelwerk. Wie Du Dich bei diesem „neuen“ Partner, und wie war es bei den anderen?

 

Jürgen E. Franke: MIDGARD erschien ursprünglich im Eigenverlag (VFSF). In dieser Zeit hatten wir diverse Vertriebspartner mit denen wir (fast) nie zufrieden waren. Selbst einen Vertrieb aufbauen wollten wir aber nicht, da das bedeutet hätte, Mitarbeiter einstellen zu müssen. Daher vergaben wir schließlich die Lizenz an Klee-Spiele, später an Pegasus. Mit beiden Lizenznehmern waren/sind wir sehr zufrieden. Das liegt aber auch mit daran, dass wir weiterhin freie Hand haben das zu publizieren, was wir uns vorstellen und nur sehr selten Wünsche an uns herangetragen werden. Nach wie vor wird ein MIDGARD-Produkt von uns von Anfang an betreut (wir organisieren auch Lektorat, Illustrationen und Layout) und es verlässt erst zum Druck unseren „Zuständigkeitsbereich“. Druck, Vertrieb, Werbung usw. wird dann von Pegasus Spiele übernommen und da können wir uns wirklich nicht beschweren. Gelegentlich erscheint mir zwar der Preis für einen Titel etwas hoch - aber die Zeiten haben sich geändert und MIDGARD ist keine Fanpublikation mehr, die man aus Liebhaberei betreibt.

 

 

FantasyGuide: Welcher Mensch steckt eigentlich hinter Jürgen E. Franke? Siehst Du Dich als "normalen" Rollenspieler, (wenn es so was wie den normalen Rollenspieler gibt)?!

 

Jürgen E. Franke: Nein, als normalen Rollenspieler sehe ich mich eigentlich gar nicht. Dafür spiele ich auch viel zu selten. Und viel mehr Spaß als das Rollenspielen an sich macht mir eigentlich das Schreiben von Abenteuern - wozu ich derzeit dank der Neufassung der Regeln leider überhaupt nicht komme. Ich möchte das Rollenspiel auch nicht gerade als mein Hobby bezeichnen (auch wenn ich es in meiner Freizeit mache), dafür sind damit viel zu viele Verpflichtungen und zu wenige Freiheiten verknüpft. Als meine Hobbys würde ich eher Tanzen und Lesen bezeichnen.

 

 

FantasyGuide: Was spielst Du bei MIDGARD bevorzugt - und vor allem warum?

 

Jürgen E. Franke: Ich mag die Abwechslung. Mal ein Stadtabenteuer, mal ein Reiseabenteuer, mal einen typischen Dungeon. Mal etwas für den kriminalistischen Scharfsinn, mal etwas zum Draufhauen. Abwechslung eben.

 

 

FantasyGuide: Du hast zwei Kinder. Spielen sie auch Rollenspiele? Wenn ja, ausschließlich MIDGARD?

 

Jürgen E. Franke: Unsere Tochter ist leider gar nicht fürs Rollenspiel zu begeistern und spielt lediglich Rollenspiele am Computer. Unser Sohn spielte während seiner Schulzeit regelmäßig einmal pro Woche DSA und etwa 2-3mal im Jahr in etwas anderer Gruppenzusammensetzung MIDGARD. Die MIDGARD-Abenteuer sind seinen Mitspielern aber normalerweise zu umfangreich. Rollenspiele am Computer spielt er auch, und ist damit Dank der vielen Freizeit recht fix damit fertig. Man müsste noch mal 20 sein ...

 

 

FantasyGuide: Welche Literatur liest Du in Deiner Freizeit - ausschließlich Fantasy, oder gehört "normale" Literatur auch zu den Interessen?

 

Jürgen E. Franke: Ich muss beruflich eine Menge lesen und auch für MIDGARD. Wenn ich in meiner Freizeit lese, will ich nur abschalten und mich entspannen. Ich lese dazu gern historische Krimis und gelegentlich auch mal einen Fantasy-Roman.

 

 

FantasyGuide: Auf der MIDGARD-Homepage liest man regelmäßig eine Kolumne über Deine Hauskatze. Gibt es die Katze wirklich, oder entspringt sie Deiner Phantasie?

 

Jürgen E. Franke: Oh, Du bist der Ansicht, dass es sich bei unserem Kater Finrod um eine virtuelle Katze handelt? Nein, soweit geht meine Begeisterung für das Internet nun nicht gerade. Katzen gehören einfach zu uns, und Finrod ist der letzte Spross, der sich in unserem Heim eingefunden hat. Viele MIDGARD-Spieler haben halt nach den ersten Berichten aus Finrods Leben, die wir auf die Homepage eingestellt haben, nach weiteren Erlebnissen unseres Katers gefragt. Interessanterweise wollten die Spieler mehr über Finrod als über uns erfahren – was uns natürlich recht ist.

 

 

FantasyGuide: Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Dir weiterhin viel Spaß bei MIDGARD und dem, was daraus noch werden wird.

 

Jürgen E. Franke: Ich bedanke mich und hoffe, dass euch MIDGARD noch viele schöne Stunden im Freundeskreis bereitet.

 

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Erstellt: 01.07.2005, zuletzt aktualisiert: 18.02.2015 04:35